Kinder, Kinder und der Streß von heute …

Das Leben als Jugendlicher ist in der heutigen Zeit nicht einfach.

Immer pünktlich um 8:00 über die Matte vom Klassenzimmer gelaufen sein, dann das permanente zwanghafte Cool-Sein beim Markenvergleich der eigenen Klamotten mit den anderen Neidern im Klassenzimmer, dann nachmittags die vielen Hausaufgaben, dann noch MTV und abends das permanente Bumsen, Rauchen und Cola-Saufen.

Da macht schon mancher Schüler schlapp, bevor er überhaupt die 40-Stunden-Woche kennengelernt hat.

Aufgemerkt.
Ich schrieb über „Schüler“.
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Ganz aktuell: Das Gammeldöner-Rezept

TITANIC empfiehlt in solchen Zeiten spezielle Maßnahmen. Daher hier das exklusive TITANIC-Rezept zum Nachkochen

DAS GAMMELDÖNER-REZEPT

ZUTATEN für 4 Personen
250 g Mehl, 2 Eier, 1 Prise Salz, 1 Prise Pfeffer, 150 g Butter, 5 Handvoll Gammelfleisch vom Dönerspieß, 1 Zwiebel, 1 Zehe Knoblauch, 100 g Möhren, 20 g Butterschmalz, 1 TL Thymian, 1 Peperoni, 100 g Staudensellerie, 4 EL Milch, 1 Eigelb

ZUBEREITUNG
Das Mehl auf eine Arbeitsfläche sieben und in die Mitte eine Vertiefung drücken, ein Ei und Salz hinzugeben, mit etwas Mehl verrühren, mit Butterflöckchen zum Teig verkneten und ihn eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Anschließend das Gammelfleisch zerdrücken, ein Ei, die feingehackte Zwiebel und ausgedrückte Knoblauchzehe vermengen. Mit Salz, Pfeffer, Peperoni und Thymian würzen.
Möhren und Staudensellerie putzen. Möhren fünf Minuten garen. Pastetenform kneten, mit einem Teil des Teigs dünn auslegen. Die Hälfte des Gammelfleisch hineingeben, mit Möhren und Sellerie schichten. Mit dem Rest des Gammelfleisch die Pastete decken und in die Mitte ein Loch schneiden, damit das Faulgas entweichen kann.
Teigreste ausrollen, ausradeln, die Pastete mit Milch und verschlagenem Ei bestreichen und verzieren.
Im vorgeheizten Backofen 50 bis 60 Min. bei 30 Grad backen.

Mit trockenem Strohrum genießen, Kaffee und Testament aufsetzen, fertig.

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Quickie für alle

Wer es nicht weiss, der hat entweder seinen Internetanschluss lahm gelegt, keine Medienbeiträge mitbekommen oder hat ganz einfach schlichtweg zum hundersten Mal die letzten Ratschläge von „Dr. Sommer“ aus der BRAVO gelesen.

Eben.
Jene Zeitschrift gibt es seit einem halben Jahrhundert und den Herrn Sommer auch schon mehrere Winter und zwar seit 1969.

Aber was macht der junge Leser, wenn er dort Sachen liesst, die ihm kein Dr. Sommer auseinanderpflücken kann? …

Zum Beispiel wie das folgende …
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Konjunktur die ganze Nacht … HUI BUH!

„Könnten Sie mich mal kurz vorlassen?“
„Hm?“
„Schwerhörig? Gehen Sie beiseite! Sie stehen im Weg! Da ist Bill!“

Doch von Anfang an:
Wir sind ein Volk!

Und wer ein Volk ist, der ist sich auch bewusst, dass es dann keine Privatsphäre geben kann. Denn nur Außenseiter haben etwas zu verbergen.

Ja, Himmel, und wer möchte schon ein Außenseiter sein?
Gewissermaßen außerhalb des Volkskörpers?
Sozusagen eine Ausscheidung des Körpers auf der Toilette des Boulevards? Natürlich kann man sich das Ausgeschiedene wieder zuführen. Visuell, oral, anal oder sonst wie als geistige Infusion.
Denn dabei helfen dann die Scheinwerfer des öffentlichen Lebens.

Klar, Scheinwerfer erleuchten jeden Winkel.
Aber sie machen auch Schatten.
Dunkle Schatten, richtig unheimliche, unausgeleuchtete Ecken …

HUi! BUH!

… Im Zeitalter von Solarzellen, Spiegel und Blitzlichter sind auch diese kein Problem mehr. Da lernt der Volkskörper jeden Schattenwurf seines faltigen Körpers kennen.

Und damit der Volkskörper auch weiss, wie gewichtig er ist, hat das Bundeskabinett am 29. August 2006 beschlossen, dass sich die Bundesrepublik Deutschland an der EU-Zensusrunde 2010/2011 beteiligt. Der Volkskörper zählt sich selbst und macht eine rechnerunterstützte europäische Volkszählung mit. Auf Geheiß des Volkskörperhirns …

Wer nichts zu verbergen hat, der läßt sich auch zählen, so das altbekannte und das demnächst auch zukünftige Schlagwort.
Alle, die nicht mitmachen werden wollen, haben der langläufigen Volkskörper Meinung entsprechend etwas zu verbergen. Die können sich schon auf einer Stufe mit Terroristen einen Stempel für deren Kainsmal „Außenseiter der Gesellschaft“ vorbestellen.

Aber wir wären ja nicht ein Volkskörper, wenn wir uns nicht dauernd selber beaugapfeln würden. Weniger aus Eitelkeit, sondern mehr aus Geilheit, im Scheinwerferlicht des Volkskörpers stehen zu können.

Deutschland, einig Fotografenland!

Jetzt geht es euch fotoscheuem Gesindel an den Kragen!
Eurer dahingeheuchelten Privatssphäre geht es an den Kragen!
Zieht euch warm an!
Seid ihr im Puff abspritzen, wir werden mit unseren Handys da sein und euren Vollzug fotografieren.
Solltet ihr euch in nem FKK-Club als Frau entspannen, wir sind schon da.
Solltet ihr ungeniert in Ecken pinkeln, wir zeigen es der deutschen Welt.
Solltet ihr unerzogen ins Taschentuch rotzen, wir haben unsere Handys jeden Tag voll geladen!
Ihr werdert noch lernen, was Marcel Reich-Ranicki mit seinem Sinnspruch „Geld allein macht nicht glücklich, aber es ist besser, in einem Taxi zu weinen als in der Straßenbahn“ meinte.

Knips, knips, knips.
HUi! BUH!

So stand ich im Bus und der rumpelte die Strassenunebenheiten als ÖPNV-Mantra vor sich hin.
Hinter mir quatschten deutsche Halblinge aus dem Aua-Land im gedämpften Ton.

„Sag mal, ist das nicht Bill?“
„Bill? Wo?“
„Da vor dem Langen da.“
„Echt!“
„Quatsch! Tokio Hotel ist doch heute in …“
„Nee, das isser!“
„Er popelt! Wie war noch die MMS-Nummer der BILD?“
„1414!“
„Meinste, wir kriegen das Geld? Dann könnten wir uns die PSP kaufen!“
„Könnten Sie mich mal kurz vorlassen?“

Ich stand den Halblingen wohl im Weg.

„Hm?“
„Schwerhörig? Gehen Sie beiseite! Sie stehen im Weg! Da ist Bill!“

Natürlich bin ich schwerhörig.
Als Bestandteil des Volkskörpers gehöre ich zu der Abteilung der „Drei Affen“ und im Augenblick hörte ich nichts, nachdem ich zuvor weder was sah, geschweige was sagte.
Und wie es so den ungehorsamen Bestandteilen des Volkskörpers bei Ungehorsam ergehen muss, wurde ich beiseite geschubst.
Gewissermaßen eine Art Abstoßungsreaktion des Volkskörpers.

Der „Bill“ vor mir drehte sich überrascht um und ein gleissendes Xenon-Licht erleuchtete jeden Winkel des geschminkten Bill-Gesichts. Jede schwarze Strähne leuchtete auf. Jede Pore erstrahlte ind wunderbarer Schönheit. Im unschuldig dahinschaukelnden Bus.
Und dann ein elektronisches „Ritsch-Ratsch-Klick“ …

… darauf ein enttäuschtes menschliches:

„Oooooooooch“.
„Das ist ja gar nicht ‚Bill‘.“

Der Pseudo-Bill sah die drei Halblinge erstaunt an.

„Hey, cool. Ihr seid auch Bill-Fans?“

Der Bill war kein „Bill Kaulitz“, der „Bill“ war ein hübsches Mädchen.
Die drei anderen drehten sich naserümpfend ab.

„Bill ist eine Schwuchtel!“
„Tokio Hotel ist total schwul!“
„Wer Bill Kaulitz mag, der pinkelt auch im Sitzen!“

Und weg waren die drei BILD-Reporter, die BILD-„MMS 1414“-Freelancer-Handyfotografen.
Tja, der Volkskörper konnte sich diesmal bei BILD kein Geld mit einem Handy-Foto von einem Promie verdienen.

Aber die drei Halblinge sind in ihrer jugendlichen Unschuld genau auf der richtigen Spur.

Denn:
Keine Privatsphäre für niemanden.
Deutschland, einig Handyknipserland.

HUi! BUH!

P.S.:
BILD vergibt auch schon Pseudo-„1414“-Presseausweise.

P.P.S.:
Ich hab‘ da noch ein Bild von Kai Diekmann, wie er im „Atlantis“ mit nem brennenden 500-Euro-Schein unterm Tisch leuchtend nach dem runtergefallenem Gummi sucht, während ihm die schöne Tschechin gekönnt mit ihrem Mund einen …
… wie krieg ich das Bild auf mein Handy? … Ich will das Bild aus dem Puff unbedingt an seine Angestellten schicken …

HUi! BUH!

Von Meisterfotografen, Filmaufnahmen und Aufprälle auf harter Oberfläche …

Es war eine feucht-fröhliche Nacht.
Veltins in Strömen und für die Mädels heiße Träume in kühler Cola.
„Toll, dass du an die Kamera gedacht hast!“
Die Kamera klickte, der Blitz blitzte, der manuelle Transportmechanismus transportierte.
„Wie viel Filme haste dabei?“
„Drei á 36 Bilder.“
„Sauber.“
Etwas später.
„Wie viel Bilder haste jetzt? Was zeigt der Zähler?“
„30.“
„Dann haste noch sechs. Wennste Glück hast, auch noch bis zu acht.“
Jetzt kam das schlüpfrige Spiel zwischen Mädels und Jungs dran. Die Hemmungen schwanden, es wurde mehr als nur eindeutig.
Die Kamera klickte und klickte.
35.
36.
37.
38.
39 …
„Wow! Der Film packt sogar noch 39 Bilder!“
40?
41??
42???

Die Auflösung dieses Phänomens war grausam. In der Kamera war kein Film und der Fotograf versank vor den entsetzten Augen aller in den Boden …
Aber ein anderer hatte mitfotografiert. Unbemerkt und ohne Blitz. Die versauten Fotos wollte nachher der erste Fotograf aber nie sehen.

So in etwa muss sich wohl die NASA neulich gefühlt haben. Da fliegt sie zum Mond, filmt und filmt und filmt …
Und dann verlegen die ihre Filmchen.
Zwar meldet sich die Bochumer Sternwarte und erklärt, sie habe Kopien der Filme. Aber wer will schon von einer winzigen Sternwarte aus einem kleinen mitteleuropäischen Land Filmaufnahmen, die außerdem noch mögliche Raubkopien sein könnten? Es könnte sich ja die RIAA einmischen und dann wäre es offiziell, was Verschwörungstheoretiker jetzt schon kolportieren: Die Filmaufnahmen wären Studioaufnahmen aus Hollywood …

Nun, nachdem zuerst der Pluto letztens zum Nicht-Planeten deklariert wurde, wandeln die Teleskope der Hobbyastronomen nun wieder Richtung Mond. Die einen suchen noch immer dort die amerikanische Flaggen und Mondfahrzeuge auf dessen Oberfläche.

Und die anderen?
Die wollen es kommen sehen. Mit ungefähr 2 Kilometer pro Sekunde.
Oder für die Autofahrer unter uns: mit 7200 km/h.
Und es wird die Autofahrer noch mehr erfreuen, wenn sie hören, dass die europäische Weltraumorganisation ESA einen SMART auf die Mondoberfläche donnern lassen wird.

Naja, fast.

Es ist eine Sonde und die heißt SMART-1. Sie soll am nächsten Sonntag um 7:41 MESZ Staub auf dem Mond aufwirbeln. Indem sie auf demselbigen aufschlägt.
Die Forscher wollen mit diesem kontrollierten Aufprall Erkenntnisse über die chemische Zusammensetzung der Mondoberfläche erzielen …

Wie bitte?
Was wollen die ermitteln?
Die chemische Zusammensetzung der Mondoberfläche?
Hatten denn die NASA-Astronauten nichts von dort oben mitgebracht? Kein Mondgestein? Kein Mondstaub? Kein gar nichts? Niente? Nada? Null? Nullinger? Nichts?
Unglaublich.

Heute griff ich gedankenverloren in die Jackentasche meiner Regenjacke und hatte plötzlich Sand in meinen Fingern. Ich erinnerte mich. Es ist Sand vom Strand im Stadtviertel Copacabana von Rio de Janeiro. Dort war ich im Dezember letzten Jahres. Sollte irgendwann mal der Strand der Copacabana verschwinden, dann werde ich für Rio de Janeiro das werden, was die Bochumer Sternwarte für die NASA wurde.

Und die NASA?
Die sucht immer noch nach ihren Filmchen. Sie sollen ja nach eigenen Aussagen auf einem Planeten dieses Sonnensystems sein.

Wie gut, dass inzwischen ein Planet aus unserem Sonnensystem gestrichen wurde. Da muss die NASA nicht mehr so viel suchen …

Was gibt’s heute bei mir? … weil mir danach ist …

Ein Glückskeks ohne Glück

Ein Glückskeks ohne Glück, auf dem man auch erst recht niemandem gehen kann …

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Versteigert werden: Überreste von Britney Spears und Kev Federline!!!

Es ist nicht mehr viel Zeit.
In 2 Tagen und 22 Stunden läuft sie ab.
Die ultimative Versteigerung.
Bei Ebay.

Es werden Überreste von Britney Spears und Kevin Federline versteigert.

Ein Eier-Salat-Sanwich-Rest und Würstchen-im Brotmantel-am-Spieß-Rest.

Sie aß das erstere, er das zweitere.
Und der Restaurant-Kellner räumte es ab und hatte es eingeschweißt.
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… gute Blogger kommen in den Himmel, böse überall hin …

Auch wenn ich mich hier richtig unbeliebt mache … :>

Endlich ist es gelungen,
weibliche Abläufe zu verstehen, wie in einem einfachen Schema später veranschaulicht.

Zuerst einmal die Aussenansicht als Vergleich zwischen Mann und Frau …
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