Verwundert …

Der Fernseher schnurrt und ich schau mir die Sendung mit Pilawa an.
Pisa.
Bislang hatte ich immer richtig geraten. Damit das nicht so bleibt, haue ich mir nach jeder richtigen Antwort einen Piccolo Sekt hinter die Binde. Bin schon auf dem guten Wege besoffen zu werden, trotz einer falschen Antwort.
Mir ist unheimlich.
Aber nicht wegen mir.
Denn da redet dauernd Frank Elstner. Aber da sitzt nur wer, der so aussieht wie der Frank Elstner und sich als sein Sohn ausgibt …
… unheimlich …

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Was wären wir schon ohne unsere Letztendbegründung …

Was mir denn einfallen würde, dass ich mich vordrängle?
Die fordernde und bedrohliche Stimme herrschte mich schneidend an.
Hoppla.
Was war passiert?
Ich stand am Käsestand und die Frau vor mir schaute auf die Auslage und hatte nicht auf die Frage der Thekenbedienung reagiert. Also fragte die Thekenbedienung mich, was ich denn wünsche. Bevor ich noch „Roquefort“ sagen konnte, stieß mich die junge Frau wieder verbal in die zweite Reihe der Grübler und Nachdenker zurück.
Ja, was würde mir denn einfallen? Es musste doch eine einsehbaren Begründung meiner Handlung geben.
Die junge Frau, Marke „Modell“ für H & M, bestellte unterdessen zwei Scheiben Gauda und verfiel wieder in tatenloser Entscheidungslosigkeit, während sich immer mehr Leute anstellten.
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Kommt ein Stöckchen geflogen …

In dem Blog von PoisonYvi fand ich ein Stöckchen an mich.

Sei’s drum.

Ich versuch mal zu antworten.


5 Dinge, die ich nicht habe, aber gerne hätte
– den Lottojackpot, damit ich mindestens 10 %
hierhin (zum Projekt KINDERHORIZONTE) abführen kann.
– den nächsten Lotttojackpot auch noch, um das gleiche
nochmals zu tun

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Morgens ist die Welt noch in Ordnung …

… ich bemerke, dass ich in der Aufwachphase bin. Den Wecker habe ich schon offenbar paarmal zum Verstummen gebracht. Da ich den Wecker beim Aufwachen aber nicht ausgeschlagen hatte, bin ich wohl nach dem letzten Mal wieder eingeschlafen. Also verschlafen. Na toll … der Tag fängt ja gut an.

Draussen ist es dunkel. Wie üblich. Ist ja auch noch nicht sechs Uhr.
Wann ist eigentlich die Sommerzeit vorbei? Dann wird um diese Uhrzeit wieder Dämmerung sein, denke ich mir.

Ich tappere Richtung Dusche. Das Wasser will nicht richtig warm werden. Also regel ich das kalte Wasser raus. Lieber Warmduscher als sich den Morgen mit kaltem Wasser vernichten. Aber es will nicht warm werden.
Ich verlasse die Dusche, trockne mich ab und richte mich zurecht. Ich kenn den Mann mir gegenüber zwar nicht, aber rasieren tue ich ihn trotzdem. Wat mut, dat mut.
Mich anziehend gehe innerlich die Planungen für diesen Tag durch. Ich seufze, es gibt halt viel zu tun.

Ich ziehe meine Schuhe zu mir ran und mein Blick fällt auf meinen Wecker …

3:04 Uhr!

Mist! Ich hatte den Wecker nur geträumt. Der würde erst in zwei Stunden losgehen.
Noch zwei Stunden bis zum Aufstehen.
Ich ziehe mich wieder aus und lasse mich ins Bett fallen.

Als ich aufwache, ist es 8 Uhr vorbei.
Endgültig verschlafen.
Und ich dachte offenbar um 5 Uhr, als der Wecker schellte: „Alles nur ein Traum.“ Daran erinnere ich mich jetzt wieder. Und auch dass ich ihn daher abstellte.

Tja, morgens ist die Welt noch in Ordnung …

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Zweigleisig in die Ferne

Was zeigt der Blick nach vorn?
Was fehlt für den Blick nach hinten?
Was passiert links, was passiert rechts?
Vor allem, was kommt von hinten?
Und warum vibrieren plötzlich die Schienen?
Warum schreit das Ehepaar beim Nordic-Walking plötzlich panisch auf?

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Nimm das! Frühlings erwachen …

Hab erfahr’n, dass TAKE THAT am 24. November eine neue CD rausbringt. Nach elf Jahren! Freue mich schon riesig auf die Tournee. Werde definitiv auch hingehen. Habe ebay-Ticket für England ersteigert. Wird dort wohl eindeutig Frauenüberschuss herrschen. Hoffe allerdings, dann nicht wie vor dreizehn Jahren erneut zu sabbern. Habe schon mal mein „Ich mag Gery Barlow“-T-Shirt rausgekramt und ne Packung Viagra mir im Internet vorbestellt. Erwarte, dass mich dann eine der inzwischen endgeilen Endzwanzigerinnen abschleppen wird.
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Wenn Schnaps-Kischen die Weltherrschaft übernehmen …

Ferrero gibt bekanntermassen keine Unternehmensdaten raus. Somit kann man auch keine Ferrero-Aktien an der Börse handeln.

Aber man kann allerhand von Ferrero kaufen.
Zum Beispiel Pfefferminzpillchen mit verarbeiteten Blättchen aus der einer Minze aus der italienischen Gegend Carmagnola.
Schokoladen-ummantelte Schnaps-Kirschen, die lediglich 9 Monate im Jahr pflückbar und im Supermarkt kaufbar sind, aber garantiert nicht aus Piemont. Dafür werden die
Kirschen in eben jenen 9 Monaten zumindest von Claudia Bertani handverlesen. Hoffentlich mit gewaschenen Händen.
Oder jene byzantinischen Königsnüsse, die garantiert überall herkommen, aber garantiert nicht aus der Hauptstadt des 1453 untergegangenen oströmischen Reiches.
Oder Kokosraspeln, die ebensowenig in Deutschland aufgewachsen sind, obwohl sie vollmundig als die “ Dschömän Kleinigkeit “ angepriesen werden.

Bei soviel globalisierter Regionalität von Ferrero gab es jetzt die ersten inoffiziellen Gewinnwarnungen seitens des Ferrero-Managements.

Zwischen Salzjebäck un Bier wiesen Ferrero Manager auf ihrem wöchendlichen Piemont-Kischschnaps-Stammtisch darauf hin, dass es in nächster Zukunft an kostbaren Rohstoffen zum Verzehr von beliebten Produkten fehlen würde. Durch diesen Rohstoffmangel zum Verzehr von beliebten Produkten seien die Produktionen von Snacks wie „Kinderschokolade“, „Kinder Pingu“, „Milchschnitte“ oder „SchokoBons“ überaus gefährdet. Um die Produktion und damit die Arbeitsplätze für die nächsten Jahre sichern zu können, forderten die Manager unmissverständlich hinter vorgehaltener Hand auf, dass endlich mehr Kinder gezeugt werden müssten.

Nebenbei:
Dieser Meinungs schloss sich im übrigen die Bundesregierung unabgestimmt einstimmig an. Man gönnt sich ja sonst keine Schnaps-Ideen, wenn nicht schon ne Kirsche drin steckt …

Telepathen-Logik

Schön, dass du mal wieder anrufst. Du meldest dich ja fast nie bei mir.

D u   d i c h  aber auch nie.

 Ja, aber ich jedenfalls habe zumindest immer wieder an dich gedacht.

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