Über Careca

Hang zur Satire, zur Ironie und zum Zynismus; Sinn für jeden Unsinn

Wie kann die menschliche Rasse die nächsten 100 Jahre überleben?

Er ist ohne Zweifel wohl einer der grössten Wissenschaftler, die unter uns leben:

Stephen Hawking

Selbst der verstorbene Papst JPII erwies ihm mit einer Bitte einen großen Respekt: Er bat Stephen Hawking, nicht den Beginn des Weltalls zu erforschen, denn er würde damit den Schöpfungsakt Gottes analysieren. Klar, der zölibatäre Papst empfand wie Millionen von Paaren empfinden, die sich nicht beim Schöpfungsakt nachträglich analysieren lassen wollen und auf Privatssphäre pochen. Nun, Stephen Hawkings wäre nicht Stephen Hawking, würde er sich nicht auch für die Ansichten seiner Mitwelt interessieren. Unter YAHOO stellte er eine entscheidene Frage:

  • Wie kann sich die menschliche Rasse in einer Welt, die sich politisch, sozial und in Umweltfragen im Chaos befindet, weitere hundert Jahre halten?

Antworten kann jeder. Die Umfrage (in englisch) startete vor drei Wochen und bislang wurden 24874 Antworten geschrieben. Fünf Tage kann noch auf Stephen Hawkings Frage geantwortet werden.
Die Antworten sind so unterschiedlich, mehrheitlich aus den Staaten, weisen aber im großen ganzen drei Strömungen auf:
 
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Einfach so. Es ist ja doch alles so einfach …

“ Was Sie tun müssen, ist, Syrien dazu zu bringen, dass es die Hisbollah dazu bringt, mit diesem Scheiß aufzuhören – und dann ist die Sache gelöst. „
Das sagte George TroubleYou Bush zu Tony Blair vor einer Woche beim letzten G8-Gipfel und dann stellte der Blair das offene Mikrofon ab.

Und heute meldet die Zeitungen “ DIE WELT “ hoffunungsfroh, Blair habe einen Friedensplan für den Nahen Osten, der uns alle doch so fern ist.

Tja, wenn der amerkanische Obergolfer bei offenem Mikrofon mit seinem gelehrigsten Schüler mal belehrend Tacheles redet …
… dann lernen wir, wie schwierig das Regieren wirklich ist und warum andere arbeitslos und intelligent sind, aber dafür andere … sagen wir mal … einfach gestrickt und sehr gut bezahlt werden …

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Das brutale Gummibärchenmassaker

Gestern überkam mich eine unbändige Lust auf Süßkram.

Da stand ich am Regal meine Mini-Supermarkts und wählte ein paar Tüten aus.
Und somit begann das Verhängnis. Zwei verschiedene Arten Gummibärchen landeten in meinem Einkaufskorb.

Ich legte sie auf den Küchentisch und verkostete sie nacheinander. Da war der gemeine Mammutbär und der bekannte Goldbär. Und irgendwie schmeckten mir die Goldbären doch besser, so dass ich die Hälte der Tüte leer futterte, während die Mammutbärchen von mir unbeachtet blieben.

Heute war ich für eine Stunde kurz raus.
Als ich wiederkam, fuhr es mir in die Glieder.
Vor meinen Augen eröffneten sich ungesehene Grausamkeiten.
Zuerst wollte ich die Polizei anrufen, aber ich unterließ es; sie würden es mir nicht glauben.
Ein Schlachtfeld sondersgleichen lag da vor mir.
Ein Massaker.
Horror pur.

Weiterlesen nur für Leute über 18 Jahre, denn was jetzt kommt schockt und kann Alpträume verursachen.

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In memoriam Robert Gernhardt

Robert Gernhardt wurde am 13. Dezember 1937 in Tallinn, Estland geboren
Am † 30. Juni 2006 starb er in Frankfurt am Main.
In Gedenken seiner folgt ein Gedicht, dass ich immer gerne aufgesagt hatte und dessen Wirkung (richtig dramatisch vorgetragen) auf die Menschen grandios ist.

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Es ist Samstag und Fußball – ein Ausblick

Liebe Leute des Entzugs.

Am 12. August beginnt wieder der Alltag.

Vorbei ist es dann endgültig mit den Erinnerungen an konkrete Mannschaftsnamen, welche in FIFA-Weltmeisterstadien um den goldenen Pokal Kopfstösse und Schwalben verteilten.

Der Bundesligaalltag wird uns wieder einholen.

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Gemeinsamkeiten

Was haben Gammelfleisch, Eventgastronomie, Publikumsjoker, Telenovela, Selbstmordanschlag, Funktionskleidung, Auflaufkind und Weblog gemeinsam?
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Moderner Häuserkampf in Deutschland

Es begab sich, dass nach zwei Flaschen gut gekühltem Vinho Verde ein kleines schrumpeliges Männlein über meiner flammenden Pizza erschien, seinen Gehstock schwang und schnarrend mir entgegen schleuderte.

– Möchtest du etwas mal was großartiges erleben? Möchtest du eines der letzten Abenteuer der Menschheit Mitteleuropas kennen lernen? Willst du einen Kampf erleben, Mann gegen Mann? Frau gegen Frau? Mann gegen Frau?

– Hey, Mister Mann, für ein wenig Abwechselung in dieser Tristesse hätt‘ ich nichts einzuwenden.

– Dann nimm diesen Umschlag, öffne ihn und handle wie dir befohlen.

– Danke, Mister Mann.

Und mit einem Donnerschlag und einer Rauchwolke entschwand das kleine Männlein.

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"Notizen aus der Provinz" Reloaded?

“ Careca Reloaded “ ?

 

Fortsetzung oder Neuanfang?

Nachdem ich vor einiger Zeit das Bloggen eingestellt hatte (Gründe siehe unten), blogge ich jetzt mal wieder.

Also doch Fortsetzung?

Oder doch Neuanfang?

Gibt es überhaupt sowas?

Für mich?
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Das Teppichhaus hat geschlossen …


die offene Bloguniversität – cafeteria hat zu gemacht. Als Abschiedsgeschenk hat Jules noch das letze der interessanten, gut gemachten Plauschereien mit Frau Nettersheim gesetzt …

Wieder wird mir bewusst, welches Haberfeld-Treiben hier von einigen wenigen durchgezogen wird. Deren einzige Befriedigung scheint darin zu liegen, ihre Freizeit destruktiv zum Mobben einzusetzen. Unausgelastete Spinner mit der niedrigen Mentalität von asozialen Mitmenschen.
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Jetzt geht’s wirklich los … Brasilien legt los!

Sodele.

Mitternacht ist vorbei.

In knapp 20 1/2 Stunden wird Brasilien ins Weltmeisterschaftsgeschehen
eingreifen.

Hoffentlich genau so erfolgreich, wie die restlichen Favoriten auch.
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Seltsam …

… ich sitze vom Eröffnungsspiel der Fussball-WM maximal ein Dutzend Kilometer entfernt und erhalte das Livebild aus einer zehnfachen Entfernung.

Das Fenster ist geöffnet, die Strasse still, ein Fernseh-Gemurmel aus verschiedenen Fenstern.

Ich starre in den Fernseher. Ein deutscher Spieler versenkt den Ball im Tor. Auf der Strasse bleibt es ruhig. Kein Torjubel zu hören. Im Stadion wird aber schon gejubelt.

Einundzwanzig, zweiundzwanzig …
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Ein brasilianisches Rezept für die private, vollkommene Schlemmerei …

Nachdem ich bei einer Küchenplauderei mit leGour mal erzählt habe, was ich so treibe, hab ich mir mal gedacht, ich plaudere mal aus der Rezeptetasche.
Ich hatte ja bereits bei obiger Küchenplauderei von der Feijoada gesprochen.
Hier folgt nun das Rezept. Gewidmet all denen, die ein bischen Brasilien bei sich zu Hause zaubern wollen:

    Umfassende Feijoada (Feijoada Completa)

    für 10 Personen
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Alle Wetter (2)

Es hat mich zwar niemand gefragt, aber ich bin dafür.
Jawohl, dafür.
Nicht dagegen.
Es geht einfach nicht, dass man immer dagegen ist.
Man muß auch mal „Ja“ sagen können, auch wenn man es nicht mag.
Das ewige Nein-Sagen, das bringt uns nicht voran.
Das ist kontraproduktiv!
Wir müssen positiv in die Zukunft schauen, nicht meckern und das
Ja-Sagen üben.
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Alle Wetter

Alle Wetter, was ist das wieder für ein Wetter.

Ich bin inzwischen ja auch der Meinung, dass wir keinen Sommer mehr brauchen. Warum sollten wir nicht direkt nach dem Frühling wieder in den Winter übergehen?

Der Streusplitt der Strassen ist gerade gewaschen und wieder einsatzbereit. Die Winterwäsche gerade gewartet und ebenfalls wieder einsatzbereit. Der Glühwein lagert noch im Keller und Salz hab ich eh genug im Küchenschrank.

Also, Petrus, reiß die Himmelspforten auf und lass Frau Holle die miefigen Federbetten von euch da oben mal wieder kräftig ausschütteln!
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Bring mich zum Rasen …

Liebe Leserinnen aufgewacht,
Der Careca hat euch was mitgebracht.

Holt raus Euer Holz, das nudelig schwere,
Gebolzt wird jetzt mit voller Hirnesleere

Liebe Leser, schmeißt an den Drucker,
Denn jetzt geb ich dem Affen Zucker.

Druckt das ganze schnellstens in schwarz-gold-rot,
Auf Din A0, denn ein Notfallplan für die WM tut Not.

Und verkündet es bierlaunig zuhaus in allen Ecken
Für die WM hat die Frau das folgende zu checken:
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Im Frühtau zu Berge oder: Ein richtig alternativer Vatertag

Isses wieder soweit?

Is‘ wieder Vaddatach?

Oder doch Christi Himmelfahrt?

Oder MotorCross-Rennen in Lüdinghausen?

Oder alles zusammen?

Oder doch lieber ein Liedchen zusammen?

Ein Lied, zwo, drei, vier …
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Kommunizieren mit Tieren

Nachdem der Bär in Bayern oder Österreich noch rumstromert, wird es Zeit sich zu überlegen, wie man denn eigentlich mit Tieren richtig kommuniziert, bevor man denen unvorbereitet mit seinem Halbwissen aus Disney-Filmen gegenüber steht.

Wie leicht sind wir Menschen bereit, die unterschiedlichsten Tiere über einen „Kamm“ zu scheren. Dabei übersehen wir oftmals, dass es bis zu 100 Millionen verschiedener Tierarten gibt! Und auch wenn zum Glück alle 20 Minuten eine davon ausstirbt, existieren selbst nach der dreimaligen Lektüre dieses Artikels noch fast unübersichtlich viele: Es gibt kleine grüne mit Schuppen, große gelbe mit schwarzen Punkten, Dreizeher, die ihre Farbe wechseln, andere, die bellen, wieder andere, die sich gut braten lassen, und, und, und…

Für den korrekten Umgang mit Tieren ergeben sich – bei allen zu beachtenden Unterschieden – im einzelnen folgende Ratschläge, die natürlich nur Grundrichtlinien sein können:
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Halali

Nochmals zu der zuvorigen ersten braunen Gefahr seit 170 Jahren in Bayern und den dazu gehörigen Erklärungsversuchen.

Weit und breit kein Old Shatterhand mit Bärentöter (passsenderweise vom May, im Mai) zu sichten, aber Journalisten mit Mikrofonen und anderen schußbereiten Geräten.

Und wo ein Mikro in Bayern, da auch ein sich berufen fühlender Politiker, das Mikrofon mit Wortschwallen taub zu reden.

Oder so.

Edmund Stoiber hat solche Mikrofone gesehen und im Zuge der Bärentöterjagd gleich vor Journalisten ganz klar seine Bärenkunde veröffentlicht.
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Bärenhunger – österreichische Geschenke an Bayern

In Bayern steht kein Pferd auf dem Flur.

In Bayern nicht.

Niemals nicht!

Nee, da streift maximal ein Braunbär durch die Landschaft.

Und freilich haben findige Leute rausgefunden, dass der Bär einen österreichischen Reisepass haben müsste, da er direkt aus Österreich unbemerkt über die grüne Grenze nach Bayern schlupfte.

Aber der Bär hat selbstverfreilich keinen österreischischen Reisepass vorweisen können und daher hat die BILD-Zeitung ihn heute auch gleich als deutschen Bären ausgegeben.

Dabei ist es mit Sicherheit ein Bär, den uns Österreich in alter Freundschaft aufbinden wollte.

Aber der ließ sich weder aufbinden noch aufknüpfen. Weiterlesen

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