Seltsame "Zufälle", perfekt getimet, …

Vor zwei Tagen wollte ich in einem Blog einen Kommentar schreiben. Genau in dem Augenblick wurde der Monitor schwarz …

Gleiches geschah vor etwa zwei Monaten.
Ich wollte einen Kommentar schreiben und genau dabei fror mir alles am Rechner ein. Die Hauptplatine („der Mutter ihr Brett“ wie die Fachleute auf Englisch zu sagen pflegen) hatte sich damals ohne Ankündigung verabschiedet.

Dieses mal war es nicht das Motherboard, sondern das schnöde Netzteil meines PCs nach knappen drei Monaten „treuen Diensten“ im PC-System.
Nomen est omen?
Denn das 430-Watt-Netzteil hat den Markennamen „be quiet!“.
Und genau das war es dann auch.
Der Inbegriff für den Flüster-PC.
Ruhig.
Allerdings eher ein saft- und kraftloses „ruhig“.
Nur ein leises „Brrzzzln“ gab es noch von sich.
Genau jenes Geräusch das jeder kennt, wenn ein Kabelbruch sich Gehör verschafft, bevor es anfängt zu stinken.
Oder wenn es die Stecker aus der Wand haut.
Oder die Sicherungen raus haut.
Usw. usf.

Soweit das Schlechte zu dem 3 Monate altem Netzgerät der Firma „be quiet!“.

Aber jetzt das Gute der Firma „be quiet!“:
Ich habe gestern morgen die kostenlose Hotline bei „be quiet!“ angerufen, denen dann an deren Faxnummer mein Problem gefaxt und heute morgen kam die DHL mit einem gelben Kasten und brachte mir mein Austauschnetzgerät.

Super.
Ich schreibe wieder von meinem PC aus.

Aber das ganze wäre wirklich zu schön, traumhaft und perfekt, gäbe es da nicht einen winzigen kleinen Haken:
Ich hatte beim Ausbauen des Netzteils aus meinem PC-Gehäuse vergessen, die PC-Gehäuseblende vom Netzteil zu demontieren. Jetzt hängt das Netzteil an zwei Schrauben und klemmt mit einer weiteren am PC-Gehäuse fest.
Jene Blende aber ist jetzt in jener gelben Plastikbox auf dem alten Netzteil Richtung „be quiet!“ …

… wäre das jetzt nicht genau so passiert, es hätte nie zu meinem wirklichen Leben gehört …