Und weg damit …

Da hatte ich mich gerade an eine neue amerikanische Comedy-Serie erfreut, die erfreulicherweise sogar ohne Lachen aus der Konserve oder Pseudo-Außenaufnahmen lebt, da muss ich lesen, dass sie auch gleich wieder abgesetzt wird.
Es geht dabei um die Serie „Mein Name ist Earl“. Sie handelt von einem Halunken, der das Gesetz des Karmas erkennt und beschließt nur noch gutes in seinem Leben zu tun und all die Halunkereien aktiv zu bereuen.
Die Serie lebt von Situationskomik und vom Wortwitz. Im Deutschen hinkt zwar das ganze ein wenig in der Synchronisation, es ist aber trotzdem ganz gut. Ein wenig erinnert das alles an „Al Bundy“. Es ist aber nicht „Al Bundy“. Es ist einfach „Mein Name ist Earl“.
Ungünstig ist der Sendetermin. Direkt nach Flachwitzreißer Mario Barth und seinen geistigen tieffliegenden Comedy-Volk. Freitag abend auf RTL um 23:30. Wer sich die ermüdenende Barth-Sachen reingepfiffen hat, der wird hilflos auf das reagieren, was da kommt. Denn dazu gilt es einfach, wach zu sein. Ansonsten verpasst man die Hälfte.
RTL hat beschlossen die nächsten beiden Folgen noch zu zeigen und dann stattdessen „Alles Atze“ zu wiederholen.
Der Grund? Fallende Einschaltquoten. Kein Wunder nach der brontalen Barthberieselung.
Tja. Für die wenigen Fans der Serie (gibt es die überhaupt außer mir?) bleibt dann nur danach im Internet zu suchen. Es gibt sie. Schon in der dritten Staffel auf Englisch mit asiatischem Untertitel.

Für weitere Informationen auf Deutsch:
Hier ist eine Fanpage und dort ne weitere Fanpage und den dortigen Foren.

karma

Und jetzt?
Weg damit, RTL!
Zuviel Comedy-Niveau überfordert bekanntlich den Fernsehzuschauer …