Ferrero gibt bekanntermassen keine Unternehmensdaten raus. Somit kann man auch keine Ferrero-Aktien an der Börse handeln.
Aber man kann allerhand von Ferrero kaufen.
Zum Beispiel Pfefferminzpillchen mit verarbeiteten Blättchen aus der einer Minze aus der italienischen Gegend Carmagnola.
Schokoladen-ummantelte Schnaps-Kirschen, die lediglich 9 Monate im Jahr pflückbar und im Supermarkt kaufbar sind, aber garantiert nicht aus Piemont. Dafür werden die Kirschen in eben jenen 9 Monaten zumindest von Claudia Bertani handverlesen. Hoffentlich mit gewaschenen Händen.
Oder jene byzantinischen Königsnüsse, die garantiert überall herkommen, aber garantiert nicht aus der Hauptstadt des 1453 untergegangenen oströmischen Reiches.
Oder Kokosraspeln, die ebensowenig in Deutschland aufgewachsen sind, obwohl sie vollmundig als die “ Dschömän Kleinigkeit “ angepriesen werden.
Bei soviel globalisierter Regionalität von Ferrero gab es jetzt die ersten inoffiziellen Gewinnwarnungen seitens des Ferrero-Managements.
Zwischen Salzjebäck un Bier wiesen Ferrero Manager auf ihrem wöchendlichen Piemont-Kischschnaps-Stammtisch darauf hin, dass es in nächster Zukunft an kostbaren Rohstoffen zum Verzehr von beliebten Produkten fehlen würde. Durch diesen Rohstoffmangel zum Verzehr von beliebten Produkten seien die Produktionen von Snacks wie „Kinderschokolade“, „Kinder Pingu“, „Milchschnitte“ oder „SchokoBons“ überaus gefährdet. Um die Produktion und damit die Arbeitsplätze für die nächsten Jahre sichern zu können, forderten die Manager unmissverständlich hinter vorgehaltener Hand auf, dass endlich mehr Kinder gezeugt werden müssten.
Nebenbei:
Dieser Meinungs schloss sich im übrigen die Bundesregierung unabgestimmt einstimmig an. Man gönnt sich ja sonst keine Schnaps-Ideen, wenn nicht schon ne Kirsche drin steckt … ![]()