Nine Eleven – Der Tag, an dem geflogen wurde …

Sollihull.
Östlich von Birmingham.
Ich sitze in einem Büro und quäle meinen Firmen-Laptop. Datenerfassung. Was ich genau dort in den Compi reinhacke, weiß ich nicht. Ist mir auch egal. Ich hatte meinen Sitzplatz gefunden gehabt, an dem es nicht im französischen Englisch näselnd, hieß, dass ich dort nicht sitzen könne, weil Kollege XY gleich komme. Wo ich denn dann sitzen könne, war darauf immer meine Gegenfrage. Ich solle mir was suchen, gab mir der Franzose zurück.

Ich liebte meine Kollegen im Projektteam. Und andere europäische Kollegen von mir auch. Die Engländer waren nett und mit ihren Understatements witzig. Die Schweden lustig. Die Italierner spleenig und pointiert. Der Holländer von Natur aus fröhlich. Die Belgier reserviert aber nett. Die Bayern kernig.

Nur die Franzosen … sie erinnerten mich an humorlose Seiltänzer, die ihre gesamte Last auf der einen Seite der tiefen Schlucht ließen, dann über das Seil tänzelten, auf der anderen Seite angekommen uns zuwinkten und dann verlangten, wir sollen deren Bündel mit rüberbringen. Wer dann mit der Wahnsinnslast abstürzt, der kriegt dann noch ne Abmahnung. Wer ankommt, erhält nicht mal ein „Dankeschön“, weil es ja die eigene Arbeitspflicht sein sollte.

Egal.
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Die Spannung steigt

Deutschland hockt vor dem Fernseher und schaut der Übertragung zu. Jeder wartet, dass er jede Sekunde seinen Rücktritt erklärt.

Natürlich nicht der Papst sondern Schuhmacher.

RTL hat deren eigene volle Absicht erklärt, den Rücktritt Schuhmachers garantiert live zu übertragen.

So wird denn wohl nach der Siegerehrung etwas völlig vorhersehbares passieren. Schumacher wird seinen Rücktritt erklären und ganz Deutschland wird sich ein paar Eier greifen und ins dumpfe, depressive Grübeln verfallen.
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Falls Michael Schumacher morgen zurücktritt …

… wird er garantiert Bademeister oder Schwimmlehrer.

Denn dann hat er dauernd die Pool-Position …

:P

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Stöckchen "Volksbeichte"

Die Würde des Menschen ist unfehlbar, …

… wenn es sich hierbei um den Papst handelt.

Der Papst kommt zum zweiten Mal nach Deutschland und die Bayern atmen erfreut auf, dass er nicht wieder über sie hinweg zu den „damischen Preiss’n“ zum Kölsch-Trinken fliegt.

Die Süddeutsche Zeitung hat für ihr Magazin gleich ne Aktion raus gemacht. Der Papst kommt. Deshalb haben sie die Deutschen gebeten, denen ihre größten Geheimnisse anzuvertrauen. Das ganze hat die SZ letzendlich unter dem Titel „Volksbeichte“ veröffentlicht. Wenn der Papst schon mal in Bayern ist, dann ist es recht und willig, wenn ich auch meinen Beitrag zur „Volksbeichte“ abliefere.
Dann mal los:

Mein Lieblingszitat aus dem Film „Alexis Sorbas“ kam von Anthony Quinn:

God has a very big heart. But there is one sin he will not forgive: If a woman calls a man to her bed – and he will not go.

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Das besonders wichtige Treffen am heutigen Tag …

… steht bevor und die Aufregung ist besonders groß.
Na ja, ich überleg mir gerade, ob ich mich auch noch auf den Pfad machen.
Die Vorschriften sind klar:
Kein Kinderwagen, kein Stuhl, kein Sonnen- oder gar Regenschirm.
Getränke nur in Plastikflaschen.

Moment.
Getränke nur in Plastikflaschen?
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Jeder ein James Cook … oder wo ich bislang war …

In Geografie war ich hundsmiserabel.
Bin ich.
Werde ich wohl immer sein.
Die Grenzen der BRD nach 1989 krieg ich grad noch hin.
Ich weiss, dass Berlin rechts (östlich) von Aachen und Podolski südlich von Köln fußballert. Oder dass man erst nördlich von Sizilien wohnen muss, um eine Reise nach Bayern bezahlt zu bekommen, während südlicherseits man sich auf eine Europameisterschaft vorbereitet.

Die Welt als globales Dorf.
Seitdem man die Welt kartografisch erschlossen hat, …
Lange Rede, kurzer Sinn:
Hier war ich schon mal (wenn auch die USA von mir nur in SC besucht wurde …)
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De Prinz kütt

Der Weltraum – unendliche Weiten.
Wir schreiben das Jahr 2006.
Dies ist das Abenteuer des Raumschiffs Bayern, das mit seiner 12 Millionen Mann starken Besatzung Generationen lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen.
Viele Lichtjahre von der Realität des Durchschnittsmichels entfernt, dringt die Bayern in Glaubensbereiche vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat …

bsssssst.

Stopp.
So einfach geht das nicht.
Das war jetzt total falsch und wird der einzigartigen Geschichte Bayerns nicht gerecht.
Franken freilich mal nicht eingerechnet.

Gott mit dir, du Land der Bayern!
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