Rien ne plus, wa‘ … oder: Bring mich zum Rasen … (Teil 1 zum politischen Blogkarneval)

Mein 1. Beitrag zum

„Ich hab sie ja alle so satt.“
„Hm? Stimmt, das ist kein schönes Spiel.“

Im Fernsehen über unseren Köpfen läuft Brasilien gegen Türkei.
Die Übertragung aus Dortmund.
Aus der Konserve des Wirtes.
Ein Freundschaftsspiel.
Die türkische Mannschaft hat ganz klar Heimrecht. Und die paar brasilianischen Fans sind die aufregenden Farbtupfer in der Signal-Iduna-Arena in Dortmund.

Signal-Iduna-Arena.
Nix „Kampfbahn Rothe Erde“.
Ein Freundschaftsspiel in Dortmund.
Bislang aber eher ein Krampfspiel.

Ob in Dortmund oder auf Schalke.
Es wäre kein Unterschied gewesen, hätten die beiden Mannschaften in Wanne-Eickel oder in „Herne 3“ bis 8 gespielt.
Selbst in Bottrop wäre es nicht das Gold vom Ruhrpott einer bundesligafreien Zeit geworden.

„Ich mein nicht das Fußballspiel.“

Er sitzt wie üblich brummelnd vor seinem Glas Kölsch und dreht es routiniert. Wie üblich mit zwei Fingern in bedächtiger Schieflage vor sich auf dem Tresen.

„Ich mein‘ das ganze neue Selbstverständnis der Jugend.“
„Welche Jugend?“
„Richtig. Welche Jugend schon. Die 13-jährigen spielen sich schon wie 25 Jährige mit Anspruch auf Altersteilzeit ab 63 auf.“

Mir gefällt sein Ton nicht. Und zudem schaut er mich auch noch aus trüben Augen an.

„Ich versteh nicht.“
„Schon mal die Mädels gesehen? Die sehen doch aus wie das totale Gegenteil einer Alice Schwarzer. Haben knallharte Ansprüche an Gleichwertigkeit der Frau zum Mann und pflegen das Frauenbild der 50er Jahre. Sie verstehen?“
„Hm.“
„So mit schlechtem Gewissen, dass dann keusch und jungfräulich neben der Frau steht und sie fragt, ob den auch ihr eigenes Becken wirklich sauber sei.“
„Gleichwertigkeit? Sie meinten vorhin wohl Gleichberechtigung, oder?“
„Ach Quatsch Gleichberechtigung. Nein, Gleichwertigkeit zum Manne! Daher sind sie auch alle so gleichförmig aufgebrezelt wie ein Opel Manta vor der TÜV-Abnahme.“

Ich schaue abwechselnd in mein „Pisco Sour“ und auf den Fernseher. Eigentlich wollte ich Fußball sehen und nicht großartig labern.

„Don’t cha wish your girlfriend was hot like me?“
„Wie bitte?“
„Kennen Sie etwa die Pussy Cat Dolls nicht? Die Mädels im Spagat zwischen Babypuder und Kamasutra-Übungen?“
„Kamasutra- was? Natürlich kenn‘ ich die.“
„Wissen sie, da haben mehrere Generationen von Frauen dafür gekämpft, nicht als reines Sexobjekt betrachtet zu werden und jetzt ist ein Refrain der Slogan einer ganzen Mädelsgeneration geworden. Von 12 bis 32. ‚Don’t cha wish your girlfriend was hot like me?‘ Ein Protest der Generation ‚Bauchnabelfreie Sexbomben‘ unter ihresgleichen. Letztens hatten die Pussy Cat Dolls ein neues Group-Mitglied gecastet. Es kamen zig Kopien der Girl-Group zum Casting. Eine sah aus wie die andere …“

Ich kippe meinen „Pisco Sour“ runter.
Fußball wollte ich sehen. Und nicht in Griesgramigkeit versinken.
Die Türkei ist dabei, das Team der Brasilianer zu versenken.
Der Wirt fragt lapidar, ob ich einen weiteren „Pisco Sour“ wünsche.
Ich nicke und beginne bei meinem Nachbarn den plumpen Versuch eines Themenwechsels.

„Wussten Sie, dass das brasilianische Nationalteam keine Fußballspiele mehr im eigenen Land austrägt? Die spielen sogar in Göteborg gegen Chile. Die haben keinen Bock mehr vor einheimischen Publikum zu spielen. Die fühlen sich dort nicht mehr wohl.“

Er steigt nicht drauf ein.
Er nimmt den letzten Schluck aus seinem Kölschglas und reckt zwei Finger hoch. Der Wirt stellt ihm sofort zwei neue Stangen hin. Eine davon schiebt mir mein Nachbar ungefragt rüber.

„Trink mal was vernünftiges. Nicht diese chilenische Plörre.“

Er stößt mit seiner Stange an meiner an.

„Prost, Jung.“

Ich ergreife das Glas und nehme einen Schluck.
Der angenehme süß-saure Geschmack vom „Pisco Sour“ vermischt sich mit dem herberen Kölsch. Bereuend stelle ich das Glas ab. Im Mund herrscht Geschmackschaos.

„Haste mal ‚Massiv‘ gehört? Nannte sich früher ‚Pittbull‘. Der würde neulich in Duisburg auf der Bühne von zwei anderen aus dem Publikum mit einem Schlagring niedergeschlagen. Live on stage. Freunde und Massiv selber sind dann hinterher und haben die beiden dann dafür erbarmungslos zusammen geschlagen. Es gibt Videos, wo der eine am Boden liegt und der andere auf den Wehrlosen eintritt.“

Ich hörte davon. Aber das interessiert mich nicht so sehr wie das Geschehniss auf der Glotze. Hamit Altintop zieht aus 20 Metern ab und trifft nur die Querlatte.
Glück für Brasilien.

„Gangsta-Rapper sind das Vorbild der sogenannten unpolitischen Jugend. Sprachlich und handwerklich. Wer gegen Gansta-Rapper-Regeln verstößt, kriegt eine aufs Maul. Verbal oder aktiv. Zack. So einfach ist deren Gerechtigkeit. Ohne Polizei und Staatsanwalt.“

Ich kippe das Kölsch runter.
Das Spiel ist langweilig und das Gewäsch meines Nachbarn geht mir auf den Zeiger.

„Die Rituale der Erniedrigung sind cool für die Jungs. Wie bei den Mädels. Je tiefer der andere, desto höher steht man selber. Am höchsten steht man schließlich unwiderlegbar am Grab des anderen.“

Ich erwidere nichts und starre auf meinen „Pisco Sour“. Ob ich mit einem neuen Schluck die Geschmacksrandale in meinem Mund berühigen werden kann?
Er hat gerade einen tiefen Schluck aus seinem Kölschglas genommen. Schaum rennt vom Glasrand auf den Rest seines Bieres.

„Und wissen Sie was mich am meisten stört?“
„Die Leere in Ihrem Kölsch-Glas?“
„Ach, hören Sie doch mal auf rum zu kalauern! Es stört mich, dass Politiker in Heiligendamm dafür gesorgt hatten, dass Demonstranten gegen eine ungerechte Globalisierung durch eine Minderheit in Misskredit gebracht wurden. Wie damals in 2001 auf dem G8-Gipfel in Genua, wo die Politik und Polizei aktiv die radikalen Autonomen zu deren Zerstörungsspielchen unterstützt hatten. Wo eine Schule friedlicher, abreisebereiter Demonstranten blutig niedergeknüppelt wurde. Und wo dann die noch Unverletzten in einer Polizeischule dazu gezungen wurden, faschistische Lieder zu singen. Taten die es nicht, wurden die brutal von Polizisten erneut niedergeschlagen. Sie taten es gezwungenermaßen denn vorher wurden sie wegen Verweigerung zum Singen bereits niedergeschlagen. Und als der junge Mann in Genua von einem Polizisten erschossen wurde, da knallten bei Polizisten und Politikern die Sektkorken. Da hat der italienische Berlusconi-Staat aller Welt gezeigt, wie er sein Volk haben wollte. Lammfromm und schweigend. Und der Weltöffentlichkeit wurde vorgegaukelt, Globalisierungsgegner seien Verbrecher, die sich Polizeiknüppel zu recht verdient hätten. Nach dieser Zeit sprach man dann von Politikverdrossenheit bei den Jugendlichen. Warum sollten die auch nicht verdrossen sein?“

Er holt Luft. Kein Wunder nach dieser langen Predigt.
Ich stochere nach meiner Jacke unterm Tresen. Das mörderisch langweilige Spiel wird gleich zu Ende sein und ich werde dann gehen. Hier hält mich nichts.

„In Heiligendamm scheint die Polizei offensichtlich auch bei den Autonomen gezielt mitgespielt zu haben, damit nachher jeder von ‚Chaoten‘ und ‚Globalisierungsgegener‘ in einem Atemzug rede. Das hat voll funktioniert. Wer friedlich mit der Mehrheit der Zehntausend demonstriert hatte, fühlt sich jetzt von der Politik veraten, verkauft und kriminalisiert.“

Die türkischen Fans feiern dem Schlusspfiff entgegen. Die Brasilianer dagegen werden das Spiel wohl gleich vergessen wollen.

„Wie damals die Sitzblockierer der 80er Jahre. Die wurden wegen ihrer friedlichen Sitzblokaden als ‚Gewalttätige“ geschimpft. Danach haben sich die meisten enttäuscht von der Politik abgewandt. Dann hieß es von denen, die vorher die vielen Friedlichen als ‚gewalttätig‘ beleidigten, sie seien ‚politikverdrossen‘. Gleiches wird man in einem Jahr von den Demonstranten in Heiligendamm sagen.“

Der Scheidrichter pfeifft die Partie ab und mit ihm viele brasilianische Zuschauer. Einstimmige Meinung der Nicht-Türkei-Fans mit dem Schiedrichter.
Die Partie gehörte schon längst abgepfiffen.
Oder per Fehlentscheidung einen Elfmeter für die Türken.
Ich nehme mir den Rest „Pisco Sour“ zügig zur Brust.

„Für die Politiker gibt es offenbar nur eine Art wahre Demonstranten. Und die liefen vor einem Jahr hier in Deutschland bei den public viewing areas herum und unterstützten lautstark selbst langweilige und uninteressante Spiele. …“

Dieser politische Monolog meines Nachbarn nervt mich nun endgültig ab. Ich kam her, um ein Fußballspiel der Brasilianer zu sehen und nicht um über Politik zu labern.
Stattdessen spielten die Brasilianer langweiliges, uninteressantes Rasenschach und mein Nachbar nutzte mich als seelische Müllhalde seiner eigenen politischen Verdrossenheit.

„… und wissen Sie was? Ein Gericht hat diese Sitzblokierer der 80er Jahre vom Vorwurf der ‚Gewalttätigkeit‘ höchstrichterlich freigesprochen. Nach den Vorfällen in Genua ermittelte die Staatsanwaltschaft gegen Dutzende von Polizeibeamten und Politikern. Nach Heiligendamm wurde zugegeben, dass polizeilicherseits Beamte möglicherweise als agent provocateure in den gewaltbereiten ’schwarzen Block‘ geschleust wurden. Sogar der gesetzeswidrige Einsatz der Bundeswehr im Innern fand mittels zweier Tornado-Aufklärer über Heiligendamm statt. Man will uns politisch erst weichkochen und dann zu Ja-Sagern machen. Und unsere Regierungspolitiker, …“

Dem Wirt lege ich eilig 15 Euro auf den Tresen.

„Stimmt so.“

Ich ergreife meine Jacke und haste fluchtartig zur Tür der Kneipe. Es reicht mit dessen elendem pseudopolitischem Genöle.

„… die schweigen nun dazu wie großmäulige Schuljungen, welche beim Spicken in der Schule ertappt wurden und nun aus Schreck darüber erst einmal verstummen. Bevor sie dann aber wieder lautstark Verschärfungen diverser Sicherheitsgesetze verlangen werden.“

Ich habe das im Nachtregen glänzende Pflaster der Straße erreicht. Die Tür der Kneipe schließt sich quietschend hinter mir.
Und wie ein Echo hallen noch die letzten Worte der Kneipenlabertasche über die menschenleere Fußgängerzone:

„Und ich garantiere Ihnen, in einem Jahr redet man wie damals in Italien wieder von Politikverdrossenheit der Jugend! …“

Die Stimme verhallt.
Hoffentlich spielt Brasilien beim Copa America wieder besser, geht es mir noch durch den Kopf.
Meine Schritte auf feuchtem Pflastersteinen sind das einzige, was ich jetzt noch höre.
Endlich wieder Stille …

Rock oder Demo – das ist hier die Frage …

Ich stirrte in meine Fanta. Die dritte des heutigen Abends.
Das Wetter war nicht überwältigend und der Wirt hatte eine Stimmung, wie in einem Zisterzienser Kloster. Wenn man dann auf zwei Meter Umkreis allein am Tresen steht, dann kann das schon recht hart sein.
Nach der zweiten Fanta brummelte er mich an:

„Kein Kölsch heute?“

Ich verneinte.
Aus den Lautsprechern drang ein vereinsamtes „Malagueña Solerosa“.

„Heute war der ideale Tag für ‚Rock am Ring‘.“

Das mit den „zwei Metern Umkreis“ stimmte nicht wirklich.
Er stand knappe eins zehn von mir entfernt und starrte in sein Kölschglas.

„Warum waren Sie dann nicht da?“
„Ich hatte eine Einladung für Heiligendamm.“
„Da wo die G8er sich bei den Krawallen getroffen haben?“
„Nein. Wo sich die Krawaller bei den G8ern getroffen haben.“
„Am Zaun?“
„Nein. Am Affenkäfig.“
„Na, das war jetzt aber nicht fein.“
„Trinken Sie Ihre Fanta und werden Sie glücklich.“

Er brummelte noch etwas und nahm ein Schluck aus seinem Kölschglas.

„Wären Sie jetzt lieber beim ‚Rock am Ring‘ oder am Zaun von ‚Heiligendamm‘?“

Er schaute mich an.

„Heiligendamm.“
„Sie sind politisch?“
„Nein, aber die Mädels bei der Demo sind lockerer drauf. Bei ‚Rock am Ring‘ kommen die Mädels immer nur mit ihrem Freund.“
„Also sind Sie nur Zweck-Demonstrant?“

Er schaute in sein Kölschglas.

„Sie trinken Fanta?“

Ich nickte.

„Die politischen Mädels sind promuskuitiver, als man gemeinhin glaubt.“
„Die sind was?“
„Die besten Erlebnisse waren mit Mädels von Demos.“
„Die besten?“

Er nahm einen Schluck aus seinem Kölschglas.

„Wenn es die besten waren, sind Sie im Grunde doch lediglich ein Mitläufer.“
„Na und?“
„Für Mitläufer wurde aber das Demonstrationsrecht aber nicht geschaffen.“
„Aber für Mitdenker.“
„Mitdenker?“
„Ja, bei ‚Rock am Ring‘ finden sich nicht mal halb so viel attraktive junge Mädels. Das findet man erst raus, wenn man mit denkt.“

Verwirrt leerte ich meine Fanta.

„Was hat Politik mit attraktiven jungen Mädels zu tun?“
„Damals viel. Heute weniger.“
„Damals?“
„Wissen Sie noch. Wir, die 300.000 Demonstranten in Bonn auf den Rheinwiesen! Vorne BAP. Und wir hinten am Feiern.“
„Aber das waren doch nur Alpacka-Pullover-Mädels.“
„Stimmt.“

Er bestellte zwei Kölsch. Eins für sich und das andere für mich.

„Das stimmt“, nickte er nochmals.
„Die sahen damals alle so aus, wie die Merkel vor derer Wahl bis heute ausschaute.“
„Hm. Und wie?“
„Wie? Halt politisch. Politik hat nichts mit Ästethik zu tun. Halt rein funktional.“
„Aha.“

Mir fiel nichts mehr ein.
Funktionale Mädels? Findet man die nicht mit der roten Laterne in der Hand am Ende der Straße des Gesellschaftszug auf deren gezogenen Moralstrichen?
Er schien meine Gedanken zu erraten.

„Ich hatte das beste Erlebnis mit einer kommunistischen Frau. Wir hatten eine rauschende Nacht. Direkt nach der Demo.“
„Sah sie aus wie Merkel?“

Er überhörte meine Ironie.

„Die rechten Mädels taugen so oder so nicht. Die sind total zugenäht. Im Kopf und auch unten.“

Er nahm gedankenverloren sein Kölsch in die rechte Hand.

„Die Linken sind dabei anders.“

Er nahm ein Schluck aus dem Glas und umschloss es zusätzlich noch mit seiner anderen Hand.

„Danach war ich bei einem Rockpalast auf dem Lorelei-Felsen. Auch mit BAP.“

Ich nahm einen Schluck Kölsch.

„Aber dort waren die Mädels entweder Hardrocker-Bräute oder Grüne mit Pippi in der Rinne.“

Beinahe hätte ich mich verschluckt.
Vor Lachen.
Nicht vor Empörung.

„Aber die Mädels waren lediglich heftig am Jubeln. Selbst bei dem letzten TAKE THAT-Konzert in Frankfurt waren die Mädels nur am Kreischen. Aber selbst da war mehr auch nicht.“

Prost. Noch ein Schluck Kölsch für mich dem Zuhörer.
Aber ein Frage lag mir noch auf der Zunge.

„Und warum waren Sie jetzt nicht bei der Demo in Rostock?“

Er schüttelte den Kopf.

„Mit Steinen von felsenfest überzeugten Menschen erschlagen werden?“
„Man muss doch für seine Überzeugung einstehen, oder. Und zudem war die Hauptdemo friedlich.“
„Aber ebenso wie die internationalen Gewalttäter waren die Zehntausend wirkunsvoll wie eine Träne im Ozean.“

Er wurde mir doch ein wenig zu prosaisch.
Ich bestellte mir derweil beim Zisterzienser Abt ein Pils-Schuss, sprich ein Veltins mit einem Schuss Malzbier.
Er beugt sich verschwörend zu mir rüber.

„Die Gewalttäter waren wirkungsvoller. Jeder redet über sie. Sogar die Polizei intern.“
„Die Welt lebt von schlechten Nachrichten. Only bad news are good news.“
„Und wissen Sie was das Geheimnis ist, warum ich heute hier bin?“
„Sie haben Ihr ‚Rock am Ring‘-Ticket verloren und kein DB-Ticket mehr für Rostock erhalten.“

Er schaute mich mit halb zugezogenen Lidern böse an, ergriff sein Köschglas und brummte, bevor er mit seinem halb gefülltem Kölschglas für den Rest des Abends verschmolz:

„Nein, ich habe mich gestern Abend in der Disko mit einem zwanzigjährigem Modell hier und heute verabredet. Und wissen Sie was? Das junge Gör hat mich versetzt!“