Das liebe Finanzamt hatte mir einen herzergreifenden Bettelbrief geschickt.
Deftige Steuernachzahlung, dachte ich zuerst in meinem jugendlichen Leichtsinn.
Aber nein.
Der lieben Merkel soll’s verdammt schlecht gehen, meinten die.
Sie sei momentan nicht nur auf eine dürre Diät, nein, sie hätte auch gleich den massiven Plural davon zu verkraften: Diäten.
Dicke Tränen hatten wohl die hackelige Unterschrift verschmiert, aber irgendwie muss der kurze Name wohl wie „Rafke“ oder so gelautet haben.
Erst habe ich ihn ignoriert, den blauen Brief.
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