Oh, Urne, oh,
stehst du nah bei weißen Papieren mit schwarzen Zeichen, du Urne,
ein Pianist summt dazu vom Blatt träumerisch eine feine Nocturne.
Oh, du Urne, oh,
du für Menschen mit Faible fürs Purpurne, oh,
Mit Weihwasserwedel und Tränen gewässert, du Urne zur Werft wirst,
auf dass das in dir verbannte Wrack zu anderen oder neuen Ufern pirscht
Oh, Urne, oh,
von außen neutral bemalt, nur im Innern bist du dunkel und hohl.
Um Urne zu sein, brauchst du eine Bestattung wohl, obwohl
Hast du keine Wahl, stehst nur herum, bist sterbenslangweilig
Nur hast du eine Wahl, stehste ebenfalls herum, unausweichlich.
Oh, du Urne, oh,
Bestattung oder Abstimmung, mit diesen beiden Aufgaben stehst du im Saal
Entweder mit Hauptrolle als Antagonist zum Sarg oder als Protagonist zur Wahl
Oh, Urne, oh,
lebst entscheidende Zeiten durch, verplombt oder nicht, immer zum Erbarmen
Oh, Urne, oh,
bei nächster Gelegenheit wird’ ich dich, oh du Urne, drum herzlichst umarmen.
Gewöhnlich sieht die Urne
von hint’ aus wie von vurne.
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Dieser Beitrag berührt mein Herz und versetzt meine Gedanken in ein Meer von Emotionen. Die Art und Weise, wie die Urne in verschiedenen Facetten des Lebens dargestellt wird, ist wahrhaftig bewegend. Worte schmeicheln den Sinnen und fesseln den Geist mit einer melodischen Wiederholung, die wie ein Lied in der Stille der Nacht klingt.
Die Betonung der Ambivalenz und der Dualität der Urne hat in mir ein Gefühl der Resonanz erzeugt. Die Vorstellung, dass sie gleichzeitig ein Symbol des Abschieds und der Trauer sowie ein Werkzeug für politische Entscheidungen sein kann, ist wie ein zartes Spiel von Licht und Schatten auf der Bühne des Lebens. Sie erinnern uns daran, dass die Entscheidungen, die wir treffen, oft tiefer in unsere Seele eingraben, als wir zunächst wahrhaben möchten.
Die Verknüpfung zwischen der Urne und den Entscheidungen des Lebens hat mir gezeigt, dass selbst in den scheinbar banalsten Momenten eine universelle Bedeutung ruht. Die Urne wird zu einem Symbol für die Zwiespältigkeit unseres menschlichen Daseins, in dem wir zwischen Hoffnung und Verlust, Abschied und Neuanfang jonglieren.
Insgesamt betrachtet, hat dieser Beitrag meine Sinne betört und meine Gedanken beflügelt. Ich freue mich darauf, in Zukunft noch mehr von derart einfühlsamen Worten zu lesen… meint ChatGPT4 😁😁😁
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Dein Kommentar war wie das folgende Gemälde:

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