Ertrage die Clowns (3): Über Gleichschaltungsmentalitäten und Wahrscheinlichkeiten im bayrischen Radio


Im Jahr 1949 steckte sich der junge Joachim Fest einen Zettel ins Portemonnaie, den er bis zu seinem Tode mit sich führte. Auf dem Zettel stand der Satz:

„Ertrage die Clowns!“

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Hast du etwas Zeit?
Es wird wieder länger.
Prosaisch episch überzogen.
Erheblich.
Von Hölzcken auf Stöckscken.
Keine Twitter-Kurzmeldung mit 140 Zeichen.
Auch kein Facebook-Status mit maximal 420 Zeichen.
Ich kann es nu mal nicht lassen, die Facebook-Twitter-Zeichenreglementierung oder den »1:30«-Minuten Wortbeitrag einzuhalten …

Im Juni dieses Jahres verstrich ein Jubiläumsdatum, welches weniger Beachtung erhielt, als es eigentlich verdient hätte. Mit dem »3. Rundfunk-Urteil« vom 16. Juni 1981 wurde vor 30 Jahren das Zeitalter der hohen Low-Level-Unterhaltungskunst für private Medien eröffnet. Private Rundfunk- und Fernsehanstalten in Deutschland (West) erhielten Raum für ihre Sendungen. Low-Level-Unterhaltungskunst musste sein. Der Produktionsstandort »Deutschland« vertrug nichts mit der Vorsilbe »Hoch«. Hoch waren die Arbeitslohnnebenkosten, die Steuern für Unternehmer, die Ansprüche der Arbeitslosen und Arbeitssuchenden, der Wille nach einer friedlichen Zeit (geprägt durch die Hochzeit der Anti-NATO-Doppelbeschluss-Demonstrationen, welche den Politikern »hoch« gewaltsam erschienen) … .
Soviel »Hoch« tut nie gut. Daher wird es verständlich, wenn es ein »Tief« – also ein »Low-Level« an sich – benötigte …

Prinzipiell ist nichts gegen eine Pluralität der Medien einzuwenden. Der mündige Zuschauer hatte zu damaligen Zeiten noch immer den Knopf rechts unten am Fernseher. Radioknöpfe und deren Funktionen wurden auch schon damals ausreichend beschrieben. Auch heute sind die Ausschaltknöpfe der Fernbedienung in Rot gehalten. Ein Druck auf entsprechenden Knopf, und der Quatsch hatte ein Ende. Für den »mündigen« Bürger. Was immer das auch sein mochte.

Dass vier Jahre nach jenem Urteil der amerikanische Schriftsteller Neil Postman zur »Frankfurter Buchmesse« seine vielbeachtete Rede »Wir amüsieren uns zu Tode« (»Amusing Ourselves to Death« als mp3-Hörbuch hier runterladbar: http://www.archive.org/details/Amusing_Ourselves_to_Death) hielt, das hatte mit dem Urteil nicht viel gemein. Beide waren unabhängig gehalten: das eine kam aus dem deutschen, demokratischen Rechtsverständnis (West), das andere aus dem real existierenden Leben des US-Fernsehens. Ein Jahr später hatte Neil Postman in einem gleichnamigen Buch seine Thesen ausgearbeitet und mit bemerkenswertem Erfolg auf den Markt gebracht. Für das Buch erhielt er dann auch 1986 den »Orwell Award« (»NCTE George Orwell Award for Distinguished Contribution to Honesty and Clarity in Public Language«; in Anlehnung an Georg Orwell; einen Preis, den es noch immer gibt, was aber keinen mehr großartig interessiert).
Der »mündige« Bürger konnte es lesen, wenn er wollte. Er las es. Geholfen hatte es aber nicht. Denn offensichtlich saßen die Leser bei den privaten Medien-, Rundfunk- und Fernsehanstalten …

Bislang ist mein Artikel hier nervig? Zu viel der Worte? Keine Sorge. Derer habe ich noch mehr gecopyed und gepasted aus Guttenbergs Duden.

Neil Postman hatte etwas in seinem Buch treffend beschrieben: Lesen verlangt intensives Sich-Beschäftigen mit dem Inhalt und ein Nachdenken, ein Reflektieren des Gelesenen. Ein gutes Buch kommt nicht im Stile einer BILD-Zeitung, eines Kölner EXPRESS oder der Schweizer BLICKs daher. Bücher lesen, heißt selber am Geschriebenen teilzunehmen und sich mit dem Inhalt aktiv auseinander zu setzen. Es geht hierbei um die Arbeit eines jeden einzelnen mit dem inhalt eines Buches. Deswegen sind solche Empfehlungen wie »Les‘ dieses oder jenes und du verstehst alles« sinnlos, weil sie einfach das Erkennen des Einzelnen pauschalieren und dessen Eigenheiten platt machen.
Meiner Meinung nach, muss derjenige, der ein oder mehrere Bücher liest, eindeutig intellektuell höher eingestuft werden als diejenige Person, die sich als Lektüre nur auf jene ± 80 Cent-Blätter beruft. Eine Bücher lesende Person setzt sich mehr mit seinem eigenen Leben auseinander als diejenigen, die sich rühmen, nie ein Buch im Leben gelesen zu haben. Natürlich gibt es auch hier Unterschiede: Diejenige Person, die nur John-Sinclair- oder Konsalik-Bücher liest, lässt sich nicht mit der Person auf einer Stufe vergleichen, die alle Philosophen dieser Welt durchackert. Andererseits kommt es immer auf das individuelle Ergebnis des eigenen Engagements an. Auf das Ergebnis der intellektuellen Auseinandersetzung mit dem Inhalt.
Und genau das unterscheidet beispielsweise einen Anders Behring Breivik von einem Jesus oder Mohammed: Anders Behring Breivik las viel. Die beiden anderen setzten sich mit vielen anderen Schriften auseinander. Anders Behring Breivik mordete mehr als fünf Dutzend Menschen auf jener Insel Norwegens. Die beiden anderen waren keine Massenmörder und hätten dem Anders Behring Breivik ganz was anderes zu dessen morbiden Plänen erzählt. Aber offensichtlich hatte Anders Behring Breivik sich mit deren Bücher nicht auseinandergesetzt.
Versteht mich nicht falsch: Anders Behring Breivik hat sicherlich sich mit diversen Gedankenmodellen auseinandergesetzt und seine Rückschlüsse gezogen. Für seine Fehlschlüsse darf er nun zahlen. Er erhält auf Staatskosten genügend Zeit, über seinen Schwachsinn nachzudenken. Wir können nur hoffen, dass er nicht den Weg eines Horst Mahlers geht. Ansonsten sollte ihm die Nachdenkzeit danach noch einmal gegönnt werden, statt wie im Falle des ehemaligen RAF-Mitglieds und jetzigen Verfechters der rechten Politik Horst Mahler weiterhin in Deutschland Freiraum zu geben, rechte Hatz verbreiten zu dürfen.

Zurück:
Fernsehen wird lediglich passiv konsumiert. Eine intellektuelle Verarbeitung mit dem Gesendeten ist von den Programmmachern nicht vorgesehen. Gescriptete »Realtity«-Serien dienen nur zur Befriedigung der vorurteilsbehafteten Gelüste der Drehbuchschreiber auf Kosten der Fernsehzuschauer, welchen etwas als Realität verkauft werden soll, was solche Schreiber gerne als Realität sehen würden. Gescriptet eben.
Oder Umberto Eco zitiert:
„Klar, du unterschiebst de anderen, was du selber tust, und da du etwas hässliches tust, beginnst du die anderen zu hassen. Aber da die anderen in der Regel genau das Hässliche, das du gerade tust, gerne täten, kollaborieren sie mit dir, indem sie dich glauben machen, was du ihnen unterschiebst, sei in Wirklichkeit das, was sie sich schon immer gewünscht hatten. Gott blendet, wen er verderben will, man muss ihn nur dabei helfen.“
(aus dem Buch »Das Foucaultsche Pendel«)
Wie es Henning Venske und Jochen Busse in deren gemeinsamen Kabarett-Programm bereits sagten: »Fernsehen macht keine Dummen. Sondern Dumme machen Fernsehen.«

Wenn man sich das Nachmittagsprogramm der Sender, die Rechtsurteile über Nichtigkeiten im Privatleben, die Abmahnwellen im Internet und die Zusammensetzung des Bundestags nach Berufsgruppen generell anschaut, dann fällt sofort auf, wo die Not am größten in diesem Lande ist: Rechtsanwälte und Juristen. Die scheinen momentan eine wirkliche Not in Sachen Berufsausübung zu haben. Wer es nicht in den Bundestag geschafft hat, wer im Zivilrecht keine Nische zur Marktführerschaft ausbauen konnte, wer auch im Internet keine juristische Hoheit für sich klamieren konnte, den muss wohl ein Arzt jegliche intellektuelle Tätigkeit untersagt haben, womit dem armen Menschen nur noch eine Laufbahn blieb: Drehbuchschreiber für die Nachmittagsendungen. … oder es hat ihn berufsfremdelnd ins private Radioprogramm verschlagen.
Gut. Belegt ist das nicht. Es ist meine private, persönliche, despektierliche Meinung. Eine zynisch-satirische Meinungsäußerung von mir. Nicht mehr und nicht weniger.

Nun. Das Radioprogramm in Bayern glänzt durch katastrophale, gleichmachende Aussetzer. Da wird R&B, HipHop, Rave, Rock und Balladen brav hinter einander abgespielt, ohne das sich jemand Gedanken darüber macht, ob es zueinander überhaupt passt. Keine Rolle spielt es, ob ein raviges Stück a la Dr. Alban »Sing Halleluja« sich mit einer danach gespielten Scorpions-Ballade musikalisch beißt. Da steht ein Programmauftrag eines Senders diametral konträr zum erwartenbaren Geschmack. Offensichtlich denkt jeder Programmdirektor in Gießkannenmodellen: Besser alle erhalten immer mal wieder ein Tröpfchen ihres Musikgeschmacks, dann kann auch keiner sagen, es würde eine Musikrichtung bevorzugt.
Der Jingel »Das beste der 80, der 90, der Nuller und das Beste von heute« drückt das aus, was kein Restaurant servieren dürfte, wollte es überleben: »Das Beste von Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag in einem Eintopf vom Samstag mit einem Häubchen Schlagsahne garniert vom Sonntag«. Versteht jemand warum so etwas niemand in einem bayrischen Restaurant serviert haben möchte? Die Radiomacher sehen das aber anders.
1986 probten Thomas Gottschalk und Günther Jauch im Sender »Bayern3« den Aufstand, banden bayrische Printmedien in ihre Kampagne ein, ein einheitliches Musikprogramm im Radio pro Sendung zu präsentieren. Ziel war es, kein Musikmischmasch zu senden, so dass alle befriedet waren. Deep Purple, Phil Collins, Nicki und Biermösl Blasn wurde von denen als Musikmischmasch abgelehnt. Das war vor einem Vierteljahrhundert als die gleichschaltungsmentalität die öffentlich-rechtlichen Sender wie die Pestilenz umwaberte. Damals. Sie haben sich gebessert.

Aber inzwischen auch wieder verschlechtert. Die private Konkurrenz im Nacken, das war nicht wirklich hilfreich. Es hat längst wieder begonnen. Der Kniefall vor dem Idol »Everybodys darling«.

Leuchtturm dieser Gleichschaltungsmentalität ist »Antenne Bayern«.

Kurzreisen über Bundesländergrenzen hinaus können da immer wieder erhellend sein. »Antenne Bayern« bildet hierbei immer wieder den Kontrastsender. Immer mit dem Besten der Musik und Witzen aus den letzten drei Jahrzehnten. Oder was der Programmmacher gerade dafür hält.
Und wenn es mal nicht gerade Musik ist oder die Nachrichten, die hochdramatisierend über Nichtigkeiten des Lebens berichten, dann reichen auch andere Tagesthemen, welche die Welt beschäftigen. Und – auch das muss gesagt werden – die Zuhörer mögen/ertragen es gerne:
»vox populi vox dei« so wird es den Hörern immer wieder gerne verkauft. Und der Hörer lässt sich halt gerne verkaufen. Welche Alternative hat er schon in dem radioinfernalischen Einheitsbrei? Maximal des Pudels Kern, wie bereits Doktor Faustus mal feststellte, als es zum Tacheles-reden ging.

So. Aber jetzt genug des monologisierenden, einschläfernden Einheitsbrei einer Medienschelte. Ich komme zum Kern des Ganzen. Worte sind schön, aber Hühner Legen Eier. Und Radiosender dem Hörer.

So berichtete »Antenne Bayern« letzte Woche doch glatt mal etwas kritischer über »Leerverkaufsgeschäfte«. Zumindest versucht hatte es der Sender.

»Leerverkaufsgeschäfte« sind das, wenn ich jemanden für ein wertloses Papier beispielsweise 10 Euro gebe, in der Hoffnung, es sei in ein paar Tage mehr wert. Dann – die weiter gehende Hoffnung – ich könne es doch dem Verkaufenden für den neuen Wert zurück verkaufen. Für einen Wert, der gesetzlich öffentlich garantiert wird. Und so liefen derer Tausende – ach was schreib ich; lasst es mich privatfunkrechtlich dramatisieren – es liefen Aber-Millionen zu den öffentlichen Handelsplätzen und jeder wollte ein »Leerverkaufsgeschäft« tätigen. Die Hoffnung auf Gewinn stirbt zu Letzt.

Nun sind allerdings »Leerverkaufsgeschäfte« ins Gerede gekommen. Die sollen wirtschaftlichen Schaden bringen. So sagen manche. Börsenjournalisten sagen das gerne.
Und »Antenne Bayern«?

Jetzt glaubt aber mal nicht, dass sich »Antenne Bayern« aufs wirtschaftliche Eis der Kritikübenden begeben würde. Denn bei obige erwähnten Geschäften ging um die rein private Lust an »Leerverkaufsgeschäfte«: Lotto nennt sich das.
20 Millionen gab es zu gewinnen. Da wird jeder mal gerne zum »Leerverkaufsgeschäftstätigender«.

Mal im Ernst: Wer würde nicht gerne ein Papier für 8 Euro kaufen und nachher diese Wette beim Halter dieser Wette – dem Staat – für lockere 20 Millionen Euro einlösen? Börsenmakler machen nichts anderes. Nur, dass bei Börsengeschäften ein Papier nie nur zwischen den Grenzen »völlig wertlos« (also 0 Eurocent) und »etwas wert« (±20 Euro) schwankt.

Und immer wenn der Jackpot im Lotto hoch ist, dann hat »Antenne Bayern« wieder ihren Professor in der Leitung auf Sendung. Der Professor, der dann dem Hörer erklärt, was es denn nu mit der Wahrscheinlichkeit eines Lottogewinns auf sich hat.

Der rational aufgeklärte Bundesbürger weiß ja inzwischen: der Aufenthalt unter einer Eiche bei Gewitter kann erfolgreicher sein als das Spielen im Lotto an der nächsten Lotto-Annahmestelle (was auch logisch ist: aufgrund deutscher Bauvorschriften haben Lotto-Annahmestellen Blitzableiter installiert und schützen somit folgerichtig den Lotto-Annahmestellenaufsuchenden).

Während also der Professor versucht zu erklären, dass jede Lottozahlenkombination zu jeder anderen gleichberechtigt ist (was in etwa der gleichmacherischen Musikpolitik von »Antenne Bayern« entspricht), hakt der Moderator nach, welche Lottoscheinmuster total ungünstig seien.
Total ungünstig? Richtig gelesen. Das hatte der Moderator gesagt. Wahrscheinlich hatte er dem Professor zuvor nicht zugehört. »Wahrscheinlich« ist hierbei nur ein Euphemismus, eine Beschönigung. In der Schule hätte der Moderator wegen Unaufmerksamkeit die Note »5« kassiert.
.
Der Professor erklärte also auf Nachfrage des Moderators, dass bei einer Auswertung einer Ziehung festgestellt wurde, dass ca. 8.000 Lottospieler eine Diagonale auf dem Lottoschein angekreuzt hätten. Der Moderator merkte sofort an, dass es also unklug wäre, eine Diagonale anzukreuzen. Richtig. Denn sonst müsse man den 20-Millionen-Gewinn mit 8.000 anderen Menschen teilen. Der Moderator verabschiedete den Professor und empfahl den Hörern keine Diagonale anzukreuzen. Vorgerechnet hatte er die Gewinndifferenz nicht. Bei 20-Millionen wäre der Gewinn für eine Diagonale nur 2.500 Euro gewesen. Statt 0 Euro für eine Nicht-Diagonale. Vorausgesetzt die Diagonale hätte gewonnen.

Nebenbei in obiger Rechnung von mir ist noch ein Fehler drin. Welcher? Ankreuzen bringt nur sechs Richtige. Um den Jackpot zu knacken, benötigt es aber noch eine weitere Zahl des Lottoscheins. Und die kann man nicht ankreuzen, sondern nur in der Lotto-Annahmestelle durch Auswahl des Scheins wählen. Aber das ist die höhere Kunst des Lotto-Spiel-Verlierens und selbst das Wissen kann man von »Antenne Bayern«-Moderatoren nicht erwarten. Hauptsache, die amüsieren ihre Zuhörer mit Schein-Fakten zu Tode.

Es gibt viele Sendungen im Radio, worüber ich mich echauffieren kann. Aber immer wenn ich »Antenne Bayern« einschalte, dann verreist es mich regelrecht. Aber den Grund, warum es nur mich zereist und nicht die anderen Hörer, den habe ich bislang nicht heraus gefunden. Mein Intellekt ist dazu noch nicht weitergebildet genug. Ich glaub, ich nehme mir mal wieder ein Buch zum lesen vor …

3 Gedanken zu „Ertrage die Clowns (3): Über Gleichschaltungsmentalitäten und Wahrscheinlichkeiten im bayrischen Radio

  1. Wenn ich noch einmal das schleimigfreundliche „Gruess Gott“ hoeren muss, werde ich schreien. Antenne Bayern vermisse ich auf jeden Fall kein bisschen. Ich hasse es, wenn mir permanent die gute Laune vorgegaukelt wird.

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  2. Flashback – BacklashDas Klingeln des Handys meines Nebenmanns reist mich aus meinen Tagträumen …

    Und irgendwie taucht jene Szene vor meinen Augen auf.
    Eine fast sureal anmutende Szene.
    Völlig zusammenhanglos und konkret wie das Leben.

    Tschechien verlas…

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  3. Diese permanente penetrante „gute Laune“ und das zwanghafte Ausblenden von Dissonanzen bei den Moderationsbeiträgen ist wirklich eine Spezialität von „Antenne Bayern“. Kommt dann irgendwann mal eine eigene Meinung rüber, dann ist sie als Kommentar apostrophiert und knallhart polarisiert. Nicht dass dieses dem Staatsvertrag widerspräche, nein, es entspricht diesem. Aber Zwischentöne beherrscht der Sender mit seinen Moderatoren nicht, dafür aber um so stärker den Weichspülgang und das japanische Harmoniebestreben um jeden Preis: Gute Laune bis zum Erbrechen …
    Da sind andere Sender schon differenzierter und besser zu beurteilen …

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