Gedankensuche im Tunnel


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»Ein Gedanke ist wie ein Virus, resistent, hochansteckend und die kleinste Saat eines Gedankens kann wachsen. Er kann dich aufbauen und zerstören.«
Cobb aus dem Film »Inception«

Die Kopfschmerzen machten sich wieder stärker bemerkbar. Eigentlich dachte ich, dass ich sie überwunden hätte. Uneigentlich aber wurde mir jetzt wieder klar, dass die Kopfschmerzen mir nur eine Atempause gegönnt hatten. Ich stellte das Handy aus, denn ich musste mich setzen. Auf dem Absatz am Gleisbett hockte ich mich hin. Mir war schwindelig geworden. Eine leichte Übelkeit umgab mich. Auf der Party musste ich wohl zu viel getrunken haben.

Alkohol. Der Körper verzeiht nie.

Ich stützte meine Stirn zwischen Daumen und Zeigefinger der rechten Hand und versuchte gleichmäßig tief durchzuatmen. Es war die vergebliche Hoffnung, frische Luft in meine Lunge zu pumpen, um die Kopfschmerzen zu verdrängen und einen klaren Gedanken zu fassen.

Nie wieder Alkohol.

Wie oft hatte ich diesen Satz schon gedacht, wenn der Abend zuvor seine Krallen mir noch am nächsten Morgen präsentierte. Ein wenig sehnte ich mich nach den früheren Jahren. Da öffnete ich am nächsten Morgen nur die Fenster und der morgendliche Wind hatte meinen Kater weg geblasen. Danach war ich meistzeit wieder fit wie ein Turnschuh.
Aber heute? Da hilft ein geöffnetes Fenster nicht mehr. Der Körper verzeiht nicht mehr. Kopfschmerztabletten in der Schublade gehörten zu meiner The-Day-After-Behandlung und mindestens ein Liter Wasser.
Aber hier? Die Luft war leicht modrig, abgestanden, wie schon mal geatmet. Und Wasser sah ich weit und breit nirgends.
Wie paralysiert saß ich im Dunkeln und wartete darauf, dass mein Körper aufhören würde, gegen die Alkoholausschweifungen des Vorabends zu rebellieren. Was hatte ich nur getrunken? Bier. Okay. Mehrere Biere. Und, richtig, zwei, drei Gläser Prosecco und dann … es war Ouzo im Spiel. Vor meinen geistigen Augen sah ich mir Ouzo in große Schnapsgläser einschenken und trinken. Ich hatte es mal wieder übertrieben.
Mir wurde erneut übel. Mir schien, als ob der Magen dem inneren Augenkino zugesehen haben müsste, er rebellierte beim Gedanken an den Ouzo. Mit tiefen Atemzügen versuchte ich meinen Magen zu stabilisieren. Es gelang, nur die Kopfschmerzen klopften wie wild . Als ob jedes Schnapsglas Ouzo mir nochmals von innen gegen die Schläfen hämmern würde.

So hockte ich im Dunkeln und ließ meinen Gedanken freien Lauf. Bruchstücke vom Abend kamen mir in Erinnerung zurück. Mir fiel ein Gesicht ein, ein Mann, seine eckige, schwarzumrandete Brille, Schlips und Kragen. Ich erinnere mich nicht mehr an seinen Namen. Grübelnd überlegte ich, aber dessen Name konnte ich mir nicht in meine Gedanken zurück rufen.
Deshalb nenne ich ihn hier Robert.
Also Robert erzählte eine Geschichte. Eine Geschichte über Gedanken.

Robert berichtete, er hätte einen Professor kennengelernt, der hätte Gehirnforschung betrieben. Jener Professor wollte der Natur der Gedanken auf die Spur kommen. Nach dessen Meinung wären Gedanken nichts außer neurologische Produkte von Synapsen. Ein Elektronengewitter in verschiedenen Gehirnbereichen, so erklärte es der Professor. Um diesen Synapsengewittern auf die Spur zu kommen, hätte jener eine Anlage aufgebaut, welche Hirnströme überwachen konnte.

Eigentlich wäre das nichts bedeutsames, so meinte Robert. Und die Erkenntnis, dass Gedanken als elektronenartige Gewitter messbar und darstellbar seinen, wäre ja auch nichts neues. Die Schwierigkeit wäre es nur immer gewesen, den berühmt berüchtigten »Versuchsleitereffekt« bei den Untersuchungen auszumerzen. Dieser Effekt zeige sich dabei, dass jede Messung das zu messende Objekt beeinflussen würde.
In den Naturwissenschaften sei dieser Effekt immer wieder ein Problem. Denn eine Messung sagt immer nur etwas über ein Maß aus der Vergangenheit aus, aber nie über ein Maß der Gegenwart. Werner Heisenberg hatte dieses zum ersten Mal ausgiebig in der Quantenphysik formuliert. Als »Heisenbergsche Unschärferelation« fand jenes seinen Weg in die Lehrbücher.
Klar, in grobstofflicher Umgebung lässt sich eine Messung auch nach der Messung verifizieren, wenn denn die Umgebungsbedingungen gleich blieben. Allerdings komme es immer drauf an, welches Messmittel verwendet würde. Unterschiedliche Messmittel können schon unterschiedliche Ergebnisse bringen. Robert führte als Erklärung die Fertigungstechnik in der Automobilindustrie an. Dort würde bereits der Tausendstel eines Millimeters eine große Rolle spielen. Komme beispielsweise ein Teil aus einem kalten Lager, dann könnte das gemessene Maß Forderungen an dessen Maßhaltigkeit erfüllen. Jedoch, wenn das Teil zu lange in einer Hand gehalten würde, könne es bereits maßlich ein fehlerhaftes Teil werden, welches zu groß, zu lang, zu dick sei. Um diesen Effekt auszuschließen, gibt es feste Richtlinien zu Messungen, unter welchen Bedingungen gemessen werden müsse.

Robert erzählte weiter, dass jener Professor der Meinung gewesen wäre, dass er nur die Natur der Gedanken und deren Gedankenströme im Hirn an sich selber untersuchen könne. Dokumentiert hätte er alles über einen privaten Videoblog. Der Professor ersann Vorrichtungen und Apparaturen, welche eine hohe Messgenauigkeit und Reproduzierbarkeit der Messungen garantierten. Nicht der Professor befestigte Sensoren an seinen Kopf sondern ein programmierte Maschine. Hierzu hatte er seinen Kopf immer wieder über eine Laseranlage exakt bis auf jedes Grübchen vermessen lassen und in sein privates Computernetzwerk eingespeist. Mit der Zeit hatte der Professor seinen Kopf nicht nur äußerlich genau vermessen, sondern durch seine Apparatur und Sensoren hatte er ebenfalls das Innere seines Kopfes in den Computer 1:1 eingespeist gehabt. Der Professor hatte es in mehrjähriger Arbeit geschafft gehabt, auch das komplizierte Nervengeflecht des Hirns sehr genau darin als 3D-Modell abzubilden. Und dann begann er, sich zu konzentrieren, in welchen Gehirnwindungen und Synapsenbereichen bei welchen Worten elektronische Regungen zu messen waren. Schon bald hatte er die Synapsen lokalisiert, die für das Wort »ich« zuständig waren. Es war zwar kein eindeutiger Bereich, aber er konnte sehr gut zwischen »ich« und »du« unterscheiden.

Und so erforschte der Professor sein Gehirn. Mit der Zeit konnte er seine Gedanken fließen sehen, wenn er einfache Sätze dachte. Dann sah er, wie sich verschiedene Synapsenbereiche regten, Ströme flossen und sich vereinigten, sich wieder trennten, in bestimmte Hirnbereiche des vorderen Hirns strömten, sich wieder vereinigten und dann langsam verebten. Robert meinte, dass der Professor es letztendlich so weit brachte, dass er den Satz »ich denke, also bin ich« genau in seiner Entstehung und seiner Verarbeitung am Bildschirm verfolgen konnte.

Irgendwann wäre der Professor dann übergegangen, sich Gedanken darüber zu machen, wie er Gedanken mittels elektronisch induzierten Reizungen verschiedener Synapsenbereiche erzeugen könne. Das ganze war recht kompliziert und seine Zweitwohnung auf dem Lande war eher ein Gewirr von Kabeln und Apparaturen und Sensoren und anderen geheimnisvollen Gerätschaften. Robert sprach dabei davon, dass der Professor einige Apparaturen sich illegal auf dem russischen Schwarzmarkt beschafft hätte. Nach dem Zusammenbruch der UDSSR hatte er sich dort immer wieder Dinge und medizintechnisches Gerät besorgt und nach Deutschand geschmuggelt. Apparaturen und Werkzeuge, die in Deutschland nicht ohne Lizenz erhältlich gewesen wären.

Das ganze Vorhaben war freilich nicht ungefährlich. Ein Gehirn vorsätzlich elektrisch zu manipulieren, barg eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Aber eigentlich war es genau der Punkt, den der Professor plante zu erreichen. Insbesondere deswegen hatte er alle Untersuchungen nur an seinem Gehirn durchführen wollen, um nicht andere zu gefährden. Der Professor riskierte ohne Zweifel, sein Gehirn zu schädigen und damit auch gleich den Schlusspunkt seiner Untersuchungen zu setzen. Das Risiko nahm er jedoch wohl voll in Kauf.

Der Professor hatte alles durch gerechnet und startete die ersten Testserien. Der Erfolg dieser Versuche war verblüffend. Per Programmierung seiner Apparaturen steuerte er den Synapsenbereich des »ich«-Zentrums an, induzierte einen winzigen, einen fast schon homöopathischen elektrischen Reiz an den Synapsen: der Professor dachte »ich«.

Andere Menschen wären angesichts des Ergebnisses zu dem Zeitpunkt in einem Rausch verfallen. Aber nicht der Professor. Er analysierte die Aufzeichnungen bei dem Versuch, modifizierte das Programm in mühsamer Programmierarbeit und startete alles nochmals neu, bis er mit dem Ergebnis zufrieden war und definitiv jeglichen Versuchsleitereffekt ausschließen konnte.

Drei oder vier Jahre dauerte es, so erklärte Robert, bis der Professor den Satz »ich denke, also bin ich« in seinem Gehirn induzieren konnte. Das hieß, der Professor regte Synapsen in seinem Hirn an und er dachte das, was er vorher seiner riesigen Apparatur auftrug, ihm als Gedanken zu geben.

Dem Professor war sehr wohl bewusst, was er mit seinen Forschungsergebnissen am Horizont aufzeigte. Ein dunkler Schatten von Aldous Huxleys »Schöne neue Welt«. Denn es schien möglich, ein Gehirn von außen zu veranlassen, innere Gedanken zu reproduzieren, die der Denkende als seine eigenen erachtete.
Eine Einschränkung war dem Professor jedoch bewusst: keines der gemachten Versuchsergebnisse wäre direkt von Gehirn zu Gehirn übertragbar. Jedes Gehirn stellte ein Individuum dar und funktioniere immer ein wenig anders. Je nach Entwicklung des jeweiligen Gehirns würden andere Synapsenbereiche zu reizen sein, um ähnliche Ergebnisse zu reproduzieren. Zumindest hatte der Professor aber für sich nachgewiesen, dass Gehirne prinzipiell von außen steuerbar wären. So wie manch ein Mensch einem Wellensittich das Sprechen beibringe, so lernte der Professor bei sich selber, Gedanken zu induzieren, Gedanken zu erzeugen und diese zu denken. Und gerade hierin sah er dabei das große Manko: Wellensittiche plappern nur nach, was denen vorgesprochen wird. Und sein Gehirn dachte nur die kurzen Gedanken, die sich der Professor zuvor ausgedacht hatte. Der Professor spielte mit seinem Gehirn, wie ein ein Mann sein Klavier nutzte: er drückte Tasten, die mit einem Ton verbunden waren. Und der Ton erklang.

Allerdings – so erklärte Robert – gab es einen Unterschied zwischen dem Klavierspieler am Flügel und dem Professor am Gehirn: Der Professor musste zuvor viele Fehlversuche hin nehmen, viele negative Ereignisergebnisse erzeugen, bevor er ein positives Resultat erhielt. Der Professor reduzierte mit der Zeit die Fehlversuche und erhöhte mit der Zeit die Erfolgsquote. Er lernte aus seinen negativen Ergebnissen.
Um sich selber den Satz »ich denke, also bin ich« denken zu lassen, benötigte er anfangs über 50 Versuche. Später waren es maximal ein Dutzend. Fehlversuche brachten entweder unvollständige Sätze oder manchmal ganz andere Sätze. Das tat jedoch dem Forschergeist des Professors keinen Abbruch, sich Gedanken über seine Gedanken zu machen.

Robert lachte dabei an jener Stelle seiner Geschichte unvermittelt laut auf:
»Versteht ihr, der Professor erzeugte eine Situation, in der sich ein eigener Gedanke sich Gedanken über sich diesen statt findenen Prozess des Gedanken-Machens Gedanken macht. Das hat doch etwas von der Geschichte des Kretaners, der behauptete, alle Kretaner seien Lügner, nicht wahr.«

Als Robert merkte, dass niemand diesen Vergleich auf Anhieb verstand, fuhr er mit seiner Geschichte fort.
Der Professor war also an einem Punkt angekommen, an dem er ein wirklich schwer kontrollierbares Experiment durchführen wollte: Er wollte sein Gehirn eine von außen elektrisch induzierte Frage stellen und dann die Antwort verfolgen. Bislang hatte der Professor immer die Gedanken vorgedacht, die sein Gehirn denken sollte. Er hatte nur die lineare Funktionsweise seines Hirns überprüft gehabt. Also die rein statische Funktionalität. Aber jeder weiß – so merkte Robert an –, dass Gedankenvorgänge dynamisch seinen. Gedanken bestehen mehr als aus nur aus gerade entstehenden Gedanken.
»Der Kopf ist rund, damit er seine Richtung wechseln könne«, heißt es im Volksmund. Und diese Dynamik wollte der Professor nachvollziehen. In Gedanken geht sowohl in der Vergangenheit Gelerntes völlig spontan und unkontrolliert ein. Der Professor bezeichnete es als die nächste Stufe seiner Nachforschungen. Dass er fähig werden würde, diese Dynamik von außen ebenfalls entsprechend zu induzieren, damit rechnete er nicht. Aber er erhoffte sich doch die ein oder andere Regelmäßigkeit zu finden. Sollte er wider erwarten es aber schaffen, diese Dynamik systematisch zu erfassen, so könnte es möglich sein, Lernprogramme von außen in das Hirn einzuspeisen und mit den Gedanken dynamisch zu verankern. Es hätte dann etwas von dem MATRIX-Film gehabt, in welchem die Frau Trinity schnell mal erlernt, wie ein Hubschrauber geflogen oder ein Motorrad gefahren wird.

Meine Erinnerung legte eine Pause ein. Mein Kopf schmerzte zu sehr ob dieser Erinnerung an den Abend zuvor. Roberts Geschichte erschien unglaublich, aber mit einem Bier in den Händen hatte sich dort alles leichter verstehen lassen. Auch wenn es unglaubwürdig erklang. Alkohol ermöglicht es.
Und so hörte eine Gruppe von vier Leuten dem Robert zu, den niemand von uns kannte oder zuvor gesehen hatte. Seine Geschichte war für uns wie eine intellektuell philosophische Partyunterhaltung.

Robert fuhr fort, uns zu beschreiben, wie der Professor sich auf seinen Tag X vorbereitete. Der Professor hatte versucht, alle Eventualitäten und Notsituationen abzudecken. Dem Ausgang des nächsten Schrittes seiner Gedankenforschung sollte das Risiko genommen werden. Einerseits war er zuversichtlich, dass ihm von seiner Apparaten-Landschaft keine Gefahr drohte. Er kannte sie bis ins Detail und vertraute ihr. Aber, was er befürchtete, war, dass er einen neuronalen Spannungsüberschlag in seinem Hirn erzeugen könnte, wenn er die von außen induzierten Dynamik der Eigendynamik seiner Gedanken aussetzen würde. Und an diesem Punkt war er sich nicht sicher, was das Resultats eines überhöhten neuronalen Gewitters in seinem Hirn mit den Synapsen anstellen könne. Er hatte das Risiko mehrfach abgeschätzt und kam auf ein kleines Restrisiko, welches er aber nicht qualitativ erfassen konnte.

Und eines Abends war es dann so weit, erklärte uns Robert. Der Professor schloss sich in seiner Wohnung ein, richtete alles her und ließ das Experiment starten. Der Apparatur hatte er 500 Fragen vorprogrammiert und sie sollte völlig zufällig eine dieser Fragen aussuchen, ihm ins Gehirn induzieren und dann die Reaktionen und die Antwort der Gedanken registrieren. Hauptsächlich handelte es sich um einfache Fragen. Zum Beispiel wie solche aus dem kleinen Ein-mal-eins. Und um dem Gehirn nicht nur einfach Wissensabfragen zu stellen, wurde jeder Frage eine persönliche Anrede hinzugefügt. Entsprechend lautete eine Frage nicht einfach »Wie viel ist zwei plus drei?« sondern vielmehr »Weißt du, Gehirn, wie viel denn zwei plus drei ist?«
Von dieser personalisieren Frage erhoffte er sich ein Ansprechen verschiedener Bereiche seines Hirns und entsprechende Aufschlüsse über den dynamischen Prozess der Beantwortung.

Robert erzählte, dass der Professor das Experiment startete. Er beschränkte sich für das Experiment auf eine einzige Frage, die die Apparatur zufällig auswählen sollte und sein Hirn induzieren sollte. Das Experiment startete mit der recht einfachen Frage:

»Hallo, Gehirn, wo bin ich?«

Nach den Aufzeichnungen des Professors verstrich eine Zeit von vielleicht fünf Sekunden, ohne dass die Apparatur eine Reaktion des Gehirn des Professors feststellen konnte. Erst leicht, dann aber immer heftiger strömte es von seiner Stirn über der Nasenwurzel ausgehend in verschiedene Gehirnbereiche. Die Sensoren zeichneten ein neuronales Gewitter im Hirn des Professors auf. Und erst dann, darauf erst baute sich aus den Signalen auf dem Monitor zur Darstellung der Gedanken ein Satz auf. Er formte sich vor den Augen des Professors. Ein einfacher Satz mit einer simplen Gewalt, die den Professor später an sein Gehirn und dessen Gedanken verzweifeln ließ. Ein Satz, der den Professor später seine gesamte Versuchseinrichtung zerstören lies. Ein Satz, der wohl auch an dem Suizid des Professors am darauf folgenden Tag entscheidend mitgewirkt haben musste. Polizisten lasen den Satz bei der Auswertung der Videokameraaufzeichnung, welche die sich in dem Raum abspielende Raserei des Professors dokumentierte.
Ein einfacher Satz mit großer Sprengkraft, der auch oft bei Eheleuten vor deren Scheidung fällt:

»Du verstehst mich nicht mehr.«