Notwendige Grasswurzeldiskussion: Was steckt hinter der Großpolitik und was hinter einem eher schlechten Gedicht?


Ist alles was gegen Israel spricht gleichzeitig für den Iran? Wer Israel sagt meint automatisch „Juden“?
Ist jeder der vor Rüstungswahnsinn warnt, gleich ein Nachfolger der deutschen SS?
Was interessieren da noch Israelitis?
Hauptsache, es gibt wen zum Draufschlagen. Hauptsache, man muss sich keine Kriegsvermeidungsgedanken machen.
Benjamin Netanjahu ist nicht das Alpha und das Omega seines Landes.
Genauso wenig wie der Breitmaulfrosch Ahmadinedschad.
Und was sagen Juden dazu? Shalom, sagen die. Und das ganz ohne Säbelrasseln.
Darüber wäre mal Zeit nachzudenken und nicht in jedes Mikro zu schnattern, welches Journalisten hervorkramen, um deren Seiten zu füllen.

Israels Premier Benjamin Netanjahu spricht nicht für alle Bewohner seines Landes!
Ebenso wenig, wie das iranische Großmaul Präsident Ahmadinedschad seine Bevölkerung vertritt!
Stoppt den Rüstungswahnsinn!
Stoppt den geplanten Krieg!
Stoppt die Aufrüstung!

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10 Gedanken zu „Notwendige Grasswurzeldiskussion: Was steckt hinter der Großpolitik und was hinter einem eher schlechten Gedicht?

  1. Ich denke man darf die/diese Menschen gar nicht mehr so ernst nehmen, vielmehr sollte sie als das was sie sind betrachten. Netanjahu ist einfach nen Vollidiot-Bastard, und auch Obama der sich lavierend anstatt klar und deutlich dazu verhalten. Aber so ist eben dessen/deren Tradition. Ahmadinedschad ist eigentlich mal ein ganz netter Youngster unter Shah und Kohmeinie gewesen, ein gewisser Maßen Joschka Fischer seiner guten zeitlichen Momente. Wie auch immer das mehrere Jahrzehnte her ist, haben die Mühlen der Zeit ´Sein auf Stein gemahlen´,und sowohl Psychopathie hatten zugenommen, als auch Enttäuschung – Tausch wie Vertrag g.M. Ich, hier mit meinem Hermes-Logo, kann nur sagen: „Schlagt nach bei Psyche und Armor …“ (hier auch mein Gruppenblog: Die eine geile Schnulle brauchts richtig besorgt, dafür scheucht die die halbe Götterwelt auf, und die machen natürlich mit. Während der Zeus-Sohn in seiner kreatürlichen Nummer-Aufgabe drin hängt, insofern er nicht die ´Lobesrede für Orpheus halten kann´, hat er die Nummer an Knie genagelt bekommen. Er verliert dann durch Heirat mit der Erd’schnulle seine Flügel. Mithin kommt Venus, von der Sonne aus gesehen, vor Merkur, dann Erde, Psyche hat ihren Lover, Armor ist der geschlagene Ehemann, zum Ochsen gemacht, … „so the story goes“.
    Gewisser Maßen ist Blacky Obi in verschiedentlicher Hinsicht einfach zu Feige, Feigling ohne Leute die geistig über ihm stehen, in seinem g.M. symbolischen Sinne denken. Anstatt nun expressis verbis keinen Stellvertreterkrieg mehr zu führen, wie die arme, arme USA immer wieder, was das Fatum und Verdikt der USA gewesen ist-ist,; Nein, Massa Obi macht sich zum Affen (?). Und, wie sollte es anders sein, Fascho Germ’any mit der Quadriga-Kreissau auf Arjunas-carriage, „hotte hü!“, fährt hinterher, im Windschutz wie Kleo ihre gesamte Verwandtschaft umgebracht hatte um sich dann von Antonius einölen, abtanken bzw. bumsen zu lassen, dieser wiederum in bedeutender Trennung von seinem Jugendfreund Gaijus Julius, dieser seine Besten Cicero verbannend – „Gruß an die Mutter!“ -, steht „Deutschland, Deutschland …“ vor der Sieg Heil Schwanzfrage auf Augenhöhe wie Gerhard Schröder, „Muddu Packt einhalten!?“, siehe Afghanistan. Und, ich fress nen Besen samt Putzfrau und heiße Meier, wenn der Hilfsimportcontainer aus Stralsund nicht ins selbe Horn bläßt. Und ergo cogito sum, nach Irak kommt Iran, dahinter Pakistan, von Berlin aus dem Fenster gesehen, mit dem Weiberspruch „Ich will auch mal Krieg machen!“, die eiserne Lady, Elli’s Jugendfreundin ja auch, mit der versammelten cognatischen Juden-Sippschaft in Deutschland. Die nicken ja bekannter Maßen rituell auch ihrem Gott zu, mithin gegen die Wand, „ja, ja, …“, und – sei’s drum verflucht noch Mal – soll Deutscheland weil se nicht alle Juden ausgerottet hatten, doch nun endlich ´Wan‘ wir schreiten Seit an Seit und die alten Lieder singen…“ in verruchtet SPD-Tradition, im vermeintlichen Sinnschluß zur Reform der katholischen Kirche, doch mit den Mist-Israeli-Juden, Krieg führen! die Waffen haben se ja auch schon längst bezahlt!- Selbst ist Jude mit Uzzi, Anti-Kalaschnikow – G3, M1 freilich, Jäger 90. „Im Wald, im Wald das ist der Jäger, halli, haloo der Jäger…“. Hänsel sagte zu Gretel: „Du wir nehmen Erbsen, dann finden wir den Weg zurück!“ und es ist eben so das auch Raben gerne Erbsen essen, insofern schon Herklid gesagt hatte: „Wenn die Götter Ochsen wären müsste man sie mit Erbsen füttern!“.

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  2. Wenn ein Literaturnobelpreisträger keine solche Gedichte schreiben darf, hätte Obams nicht längst seinen Friedensnobelpreis zurück geben müssen? Fakt ist, die Herren. Lauttrommler haben nicht die Wahrheit gepachtet. Aber warum werden Juden und Israel als Begriffe so undifferenziert verwendet? Fern ab den antiken Göttersagen, interessiert das Volk oder ist angesagt, ein Exempel der Macht zu statuieren? Es scheint mir, dass lieber Muskeln statt Hirn demonstriert werden soll. Von beiden Regierungen. Und wir sollen uns wie Schlachtenbummler vrrhalten. Sich einmischen mit dem Ziel der Konfrontationsvermeidung wurde bislang immer gerne mit Draufschlagen derjenigen goutiert, die Reden als Zeichen der eigenrn Schwäche sehen.

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  3. Grass hat nichts, aber auch gar nichts antisemitisches gesagt. Sein Gedicht ist kein Meisterwerk der Dichtkunst, aber hier zählt die Tat.Was er sagte, sagte er ohne Schärfe. So hätte man das vernünftig diskutieren können. Doch wie ist die Reaktion in den gleichgeschalteten Medien? In Abwandlung der Verse eines grossen Dichterfürsten könnten die Grass-Kritiker rufen: Wir sind ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft. Ich freu mich offengestanden über deren Selbstentlarvung.

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  4. Grass hat eines der letzten großen Tabuthemen aufgerissen. Fakt ist doch, dass niemand die israelische Aggressionspolitik kritisieren darf, ohne in den Geruch des Antisemitismus zu kommen.

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  5. Lass mich mal folgendes sinnieren (Anm.: ich schrieb es bereits woanders, sollte jemand meinen, er hätte das schon mal gelesen):

    Dass Griechenland vorgeschrieben wird, dass das Land durch seiner Regierung Sparmaßnahmen bis zum Würgen verabreicht wird, aber dass die griechische Regierung um Gottes Willen nur nicht die Rüstungskäufe in Deutschland stornieren darf, dass Israel ein Selbstverteidigungsrecht besitzt, dass sogar mit U-Booten aus Deutschland verteidigt werden muss (z.B. gegen Schiffe, die Lebensmittel in Hilfsregionen bringen und dann von der israelischen Marine gewalttätig gewaltsam aufgebracht wird, wie wir alle noch in Erinnerung haben dürften), das alles stört nur das deutsche Ranking in der Liga der Exporteure.
    Dass die israelischen Militärs in diktatorischen Ländern mal nachfragen, wie es mit Lande- und Start-Gebühren ausschaut, das ist auch ohne Bedeutung, versucht ja das Land des Friedensnobelpreisträgers fleißig den israelischen Mossard in die Karten zu linsen.
    Also alles kein Grund zur Beunruhigung.
    Aber wenn ein Literat, der an sich eh nicht einfach zu verstehen ist, wenn sich so einer erdreistet ein schlechtes Gedicht gegen Rüstungswahnsinn (und damit gegen Deutschlands Ambitionen als Exportweltmeister) zu schreiben, dann bricht die Hölle los.
    Darf ich raten? Der israelische Staat hat inzwischen so viele Rüstungsverbindlichkeiten, da könnte wieder so etwas entstehen wie jene Mortgage-Krise damals.
    Dann haben all die Kritiker Recht: Lasst uns unsere Pflugscharen zu Schwerter umschmieden und drauf auf den Feind. Denn das ist immer der andere. Und wehe jemand versucht zu vermitteln, dann gilt der Satz „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns“.

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  6. Alle Israelis sind Juden und alle Deutsche bierdimpfelnde Lederhosenträger. Wer was gegen die israelische Politik sagt ist folglich Antisemit und wer was gegen die Deutschen sagt, der hat wohl noch keine zwei Mass Bier getrunken und ist wohl daher …
    … Grass‘ Gedicht war formell kein Highlight (hast du ja selber festgestellt), aber wenn ein schlechtes Gedicht solch eine Spur in den Gemütern der Politiker und Presse hinterlässt, vielleicht spielt da noch etwas ganz anderes mit. Verständlich ist es, wenn mir jemand Salz, Pfeffer und Zitronensaft in meine Wunden schmiert, dann sag ich auch nicht „Danke, war aber nicht nötig“, da reagiere ich eher wie die angesprochene Schar der Medien und Politiker. Einen Kommentar zuvor (hier bei mir) habe ich mal ne Vermutung geäußert, die mir abstrus erscheint. Andererseits …
    Was unternimmt eigentlich das Land des Friedensnobelpreisträgers (ich schreib das explizit, nur um einem Argument – ich wäre platt antiamerikanistisch – zu entgehen)? Das sich das israelische Militär in anderen Diktaturen um Start- und Landerechte bemüht, geht ja eigentlich in diesem Orkan der Medien völlig unter. …

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  7. Es ist ja nachgerade völlig in Ordnunng, dass das Gedicht kein lyrisches Juwel ist. Da würde das übliche Feilen und Schleifen an Worten und Versmass letztlich noch als besondere Perfidie ausgelegt werden. Nein, hier ist es die Tat die zählt und eben die Authentizität.

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