Prinzessin Lillifee und die Klimakatastrophe

Natürlich ist der Titel dieses Posts absoluter Quatsch.
Und bevor jetzt erregt mitlesende Kinder ihre Mütter wegen dem Buch „Prinzessin Lillifee und die Klimakatastrophe“ drangsalieren, nerven und die Ohren blutig jammern, es gibt das Buch wirklich nicht.
Ehrenwort.
Notfalls unterstreich ich das Ehrenwort noch in meiner Badewanne!

Es gibt dafür aber das Kinderbuch „Prinzessin Lillifee und das Einhorn“.
Nee, ihr Erwachsenen, das ist jetzt nicht „Bladerunner-Directors Cut-light“, sondern es ist ein Kinderbuch von Monika Finsterbusch.

Monika Finsterbusch?
Gibt es den Namen?
Aber freilich.
Auch wenn der Inhalt erst beim zweiten Nachdenken finster rüberkommt:

Prinzessin Lillifee geht mit ihren freunden Cindy, Clara und Oskar in den Zauberwald und sieht wie ein Einhorn ihre Zauberrosen frißt. Begleitet wird das Einhorn von Prinz Wladimir (… hat da wer Klitschkow gerufen?!? Ein bischen mehr Ernst auf den billigen Plätzen, ja!?! …).
Prinzessin Lillifee entschliesst sich dem Prinzen eine ihrer Zauberrosen mitzugeben, damit sich Wladimirs Mutter, die Schneekönigin, einen Wunsch in ihrem Königreich „Eisland“ erfüllen kann.
Irgendwann kommt dann ein Eis(h)eiliger aus dem Eisland auf seinem Schlitten vorbei.
Gezogen von zwei knuddeligen Eisbären (Knut?!?).
Der Bote bringt ihr schlechte Nachrichten. Im Eisland gehen merkwürdige Dinge vor sich.
Prinzessin Lillifee ist mal wieder edel, hilfreich und gut und fliegt mal eben mit dem Boten (und ihren Freunden) ins Eisland. Und dort stimmt tatsächlich etwas nicht.
Es ist zu warm. (Klimakatastrophe?)
Alles schmilzt. (Klimakatastrophe??)
Selbst einer, der sonst nur Kälte bläst, bläst nur noch Tauwetter und taut alles auf. (Klimakatastrophe???)

Und weswegen?

„Was habt ihr euch denn von der Zauberrose gewünscht?“, fragte Lillifee.
„Nur ein wenig Wärme“, antwortete die Königin, …


Weil sich die Schneekönigin Mutter ein wenig mehr Wärme gewünscht hat …

AHA!

Klimakatastrophe!!!

Jetzt ist mir alles klar!

Woran Forscher jahrelang geforscht haben, dass findet unsere rosarote Lillifee heraus. Da ist ja wirklich finsteres im Busch.
Womit ich wieder beim Namen der Autorin wäre …

Und zufrieden mit der Lösung dieser Weltproblematik (und nach dem mühsamen Entfernen des bunten Glitters vom Umschlag jenes Buches) widme ich mich wieder bedrohlicheren Dingen des Lebens. Meiner Nebenkostenrechnung des vorletzten Jahres …

Ach ja, ihr wollt wissen wie die Geschichte endet?

Investiert 18 Euro und ihr könnt die beiden letzten spannenden Seiten des Kinderbuchs selber lesen. Diese Spannung werde ich euch hier nicht nehmen.

Und ich werde auch nicht sagen, ob das Einhorn nur eine Phantasie eines Klingenläufers war, der meint, am Klavier Musik geträumt zu haben …

Ein Gedanke zu „Prinzessin Lillifee und die Klimakatastrophe

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