Bin im Innern des Sicherheitsbereich vom Flughafen.
Erspähe sofort einen Spatz.
Sichere den Beweis als Foto.
Kann bei dem Spatz weder Reisepass noch Boarding Card entdecken.
Bin ungelogen ein wenig neidisch auf den Spatz.
Offenbar lebt der wesentlich wilder und gefährlicher als ich.
Ohne Dokumente, aber im Sicherheitsbereich.
Vogelfrei sozusagen.
Kaufe aus reinem Protest im Duty-Free-Laden drei Flaschen Smirnoff-Vodka auf Kredit-Karte.
Lasse zudem noch Feuerzeug, Brieföffner und Nagelschere dazulegen.
Folge gehorsam sofort dem letzten Aufruf.
Stelle mich in der zwanzig Meter Schlange ganz hinten an.
Gewinne die Erkenntnis, wild und gefährlich zu leben, sei nu doch nicht so einfach.
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Man fühlt sich so verwegen, wenn man „wild und gefährlich“ sein will.
Na gut, manchaml endet man dabei ja auch als Papiertiger.
Manchmal ist „man“ auch einfach nur „ich“. :>>
Aber „wild und gefährlich“ kann man sich noch erträumen. ;)
Soll ja ganz schön sein
belinda.