Ist das noch Punkrock? Oder: Störlem Shake


Eine süddeutsche Zeitung hatte vor zwei, drei Tagen völlig richtig angemerkt, sollte mal ein Trend in München angekommen sein, dann ist er schon bereits im Rest Deutschlands schon längst keiner mehr.
Es begann eigentlich mit dem Video „Gangnam Style“, welches sich über YouTube seinen Platz in den Charts eroberte. Das Video wurde imitiert, parodiert und persifliert. Und als es keinen mehr interessierte, wurde der „Harlem Shake“ der Video-Hit. Die Choreografie des „Harlem Shakes“ ist immer die gleiche: zehn Sekunden passiert nichts im Video und die restlichen 20 Sekunden zappeln alle Darsteller wie wild.
Ähnliches wurde auch bei Störsender.tv aufgenommen. Es nennt sich „Störlem Shake“ und das Video dauert eine Minute dreißig …
Und?
Ist das noch Punkrock, oder was?

Die beste Szene meiner Meinung nach ist der Mann mit dem Smartphone. So ist das Leben …

Lob oder gnadenlose Verrisse im Kommentarbereich erwünscht.

Nur nebenbei:
Am Anfang ist noch Dieter Hanitsch (der Vater vom Mann in Gelb, Stefan Hanitsch) zu sehen.

4 Gedanken zu „Ist das noch Punkrock? Oder: Störlem Shake

  1. Danke. Fragt sich jetzt nur in welcher Relation „am besten“ jetzt zu sehen ist. Im Netz findet das Video zweigeteilte Ansichten: grottig und gut sind die Antipoden der Kritiken. Ich hätte es nicht veröffentlicht. Jedenfalls nicht vor der ersten Stoersender.tv-Sendung. Einen Gefallen hat sich – meiner Meinung nach – das Team damit nicht getan.

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  2. Es war mir nicht bewusst, dass es so altmodisch ist. Für mich war es seit Kindesbeinen an immer ein Ausdruck einer atmosphärischen Beschreibung im Berliner Slang.

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