Eine Show in den Niederlanden … (2)

Die Show hat sich als Spiel mit den Zuschauer herausgestellt. Endemol wollte auf den knappen Markt der Organspender hinweisen. Und jetzt ist die Diskussion über fehlende Organspender los getreten. Für wie lange?

10 Gedanken zu „Eine Show in den Niederlanden … (2)

  1. Ja, genau das Mende-Szenario meinte ich auch. Allzuweit sind wir sowieso nicht mehr davon entfernt. Das Fernsehpublikum ist wie ein Rudel Löwen: Wenn se hungrig sind, gehen sie auf die Jagd, um nachher wieder gesättigt unter einem schattenwerfenden Baum zu ruhen …

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  2. Ich hatte es aus den Spätnachrichten eines Senders und noch aus einigen anderen Medien. Die Fernsehsendung ist hier nur per Satellit zu empfangen.

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  3. Wir nähern uns real immer mehr Wolfgang Menges visionärem Fernsehspiel „Millionenspiel“, worin der Kandidat drei Killern entkommen muss, die dann zuletzt im Studio noch einmal drei Schüsse auf ihn frei haben.

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  4. Geht nicht. Ich wohn in dem „Tal der Ahnungslosen“. Und das ist hier in Deutschland jedenfalls nicht in NRW oder SH.

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  5. Nein. Ich habe keine Satellitenschüssel. Das Spiel mit den Zuschauern ist das Spiel mit deren Erwartungshaltung, etwas spektakuläres, noch nie dagewesenes zu sehen. Etwas, was wir von den Autobahngaffern kennen. Aber ich möchte hier auch nicht pauschalieren und jedem dieses Motiv unterstellen.
    Im Mittelalter wurden Leute öffentlich hingerichtet, bestraft (gequält) oder an den Pranger gestellt. Das waren richtige „Strassenfeger“, da drumherum tobte dann das soziale Leben, das waren Publikumsmagnete. Auch das Colosseum war anfangs regelmässig ausverkauft, wenn es zur Löwenfütterung oder Gladiatoren-Spiele kam. Heute brauchen wir das nicht mehr. Wir haben ja das Fernsehen. Und deren Organisatoren wissen um die Macht dieses Elektrogerätes und können ihr Millionenspiel abziehen …

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