Wie geil ist das denn? (Teil 2) … oder: Verbrechen zahlt sich nicht aus …

von der Internetseite der Polizei Bochum:

29.11.2006 – 09:19 Uhr, Polizei Bochum Pressemappe [Pressemappe]

Bochum (ots) – Am gestrigen Dienstag, gegen 13.35 Uhr,
kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Mitte im Bereich des
Hauptbahnhofes zwei 40 und 45 Jahre alte Frauen sowie ihren
22-jährigen männlichen Begleiter. Bei der Überprüfung der
mutmaßlichen Taschendiebe entdeckten die Polizisten größere
Bargeldbeträge, deren Herkunft die Gruppe nicht erklären konnte.
Daraufhin wurden die aus Serbien/Montenegro und Frankreich stammenden
Verdächtigen festgenommen. Sie wurden nach Abschluss der
polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Notiz am Rande: Eigentlich hätte die 45-Jährige ihre Bekannten vor
dem polizeilichen Zugriff warnen müssen. Auf die Frage nach ihrem
ausgeübten Beruf antwortete sie nämlich: „Wahrsagerin“!

Wer gerne mehr über die Wahrsage-Künste der Frau wissen möchte, Rückfragen bitte an die Pressestelle der Polizei Bochum.
Gefunden: hier

Und dann stolperte ich noch über folgende Pressemeldung:

53-Jähriger stiehlt mehr als 80 Arbeits- und Werkzeugmaschinen

Hm.
Wieder ein typischer Fall, dass Maschinen einfach leistungsfähiger sind als Menschen über 50? Wobei sich mir dann die Frage stellt, wie und was die Maschinen mehr geklaut haben als jener 53-jährige …
Oder hat der 53-jährige eventuell nur jene Maschinen geklaut?

Es war doch wohl eher das letztere.
Gefunden hier

4 Gedanken zu „Wie geil ist das denn? (Teil 2) … oder: Verbrechen zahlt sich nicht aus …

  1. Hi Rupi,
    Soweit hatte ich beim Zitieren der Polizei-Meldung nicht gedacht gehabt. Ich habe persönlich in meinem Leben diverse Sachen der Exekutive erlebt und erleben müssen. Deren Sinnhaftigkeit ging gegen Null. Aber auch das von dir angesprochene Gegenteil, erlebte ich und auch hier ging mir die Sinnhaftigkeit gegen Null. Meine Energie, mehr Sinn in solche Aktionen zu bekommen, wurden staatlicherseits nicht honoriert. Vielmehr wurden sie sogar von politischer Seite (nicht rechtsstaatlicher Seite) konterkariert. Was mir dann vom Tage übrig blieb, war der Frust. Und die Lust solche Geschichten wie oben mit Genuss zu lesen. Damit greife ich deinen Ansinnen aber erheblich zu kurz. Die Differenz davon ist die Grösse meines Frusts, nebenbei gesagt.
    Danke für deine Erklärung. Der Aspekt des Täterschutzes zieht sich durch die Geschichte von Berlin. Sowas ist schon wirklich traurig …
    Grüsse Careca

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  2. Lieber Carace,

    Sorry für meinen unverständlichen Kommentar!

    Ich beziehe mich auf Deine Meldung Nummer Eins, die Diebe, die wieder laufen gelassen werden. Derartiges ist bei uns in Berlin an der Tagesordnung, die Polizei fängt mühsam Straftäter ein, der Richter lässt sie wieder laufen, die Opfer schauen blöd aus der Wäsche. So wollte ich auf den Aspekt Täterschutz statt Opferschutz eingehen – ein durchaus problematisches Thema.

    Rupi

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  3. Hi Rupi,
    ich hab’s mir jetzt mehrfach durchgelesen, aber deinen Comment noch immer nicht verstanden. Worauf beziehst du dich?
    Gruss
    Careca

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  4. Wahrscheinlich hat die Polizei den Herrschaften auch noch den Zinsverlust während der Inhaftierung ersetzt, um eine Ersatzklage abzuwenden …

    Rupi

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