Musik ist eine Hure, die mit jedem Text geht. (Ernst Bloch, Philosoph)

Super.
Was wären wir schon ohne die Wissenschaft?
Richtig.
Papst-Gläubige oder Papst-Gläubiger.
Wir Deutsche sind ja über unsere äussere Säkularisierung total stolz.
Säkularisierung?
Gemeint ist freilich damit jede Art der Verweltlichung, die Trennung von Staat und Kirche.
Oder wie der Kölner Kardinal Meisner sagen würde: „Entchristlichung“
Innen drinnen leben wir geistig zwar alle irgendwo zwischen Calwinismus und Hedonismus, aber immer irgendwie betont christlich.
Und damit es niemand vergißt, betonen wir hier das letztendlich ja immer wieder. Insbesondere dann, wenn es richtig opportun ist. Und zwar dass wir in einer christlichen Gesellschaft und nicht in einer muselmanischen, kaftanischen oder pluderhosenmässige Gesellschaft leben. Kopftücher nein, aber politisch korrekter Ethikunterricht mit Holzkreuz über der Tür.

Doch zurück zur Wissenschaft.

Wissenschaftler haben jetzt festgestellt, dass bei Männern die Stimmen von Männern und Frauen in unterschiedlichen Hirnbereiche verarbeitet werden.
Die Stimmen der Männer werden in den normalen Hirnbereichen verarbeitet.
Die Stimmen der Frauen dagegen würden in den hinteren Bereichen des Hirns verarbeitet, dort wo offenbar das Hirn Informationen über eine bewusste oder unbewusste Verknüpfung von Gedanken verarbeitet.
Somit werden Frauenstimmen über deren Sprachmelodie identifiziert.
Die Sprachmelodie als Musik für das Hirn im Mann.

Womit ich bei dem Zitat von Ernst Bloch – der Überschrift meines Posts – wäre:

„Musik ist eine Hure, die mit jedem Text geht.“

Männer mögen Huren.
Offiziell und nach aussen hin natürlich nicht. Es gibt ja bekanntlich kaum Männer, die schon bei einer Prostituierten gewesen sein wollen. Folglich müssten im Grunde nur die Männer der oberen Mittelschicht und der Oberschicht Deutschlands zu den Prostituierten gehen. Anders kann der jährliche Umsatz in diesem Geschäftsbereich nicht erklärt werden ausser damit, dass wenige Freier viel Geld im Prostitutionsgeschäft hinterlassen. Ansonsten geht die Rechnung nicht für die restlichen „Wir-gehen-nicht-zu-Prostituierten“-Männer als Alibi auf.

Mann betreibt letztendlich auch in Sachen „Prostitution“ eine Art „Säkularisierung“. Eine Art „Entchristlichung“, sozusagen der Spagat zwischen Heilige und Hure.
Männer dürfen ja Huren an sich nicht mögen. Denn Frau sein dagegen sehr. Weil Frau lieber selber diese Rollen für deren eigenen Mann spielen möchten:
Heilige nach außen – unberührbar und unbestechlich.
Hure in den eigenen vier Wänden – fordernd und kassierend.
Und Frau geht ebenso mit jedem Text. Hauptsache der Mann – gerne auch als „Jäger und Sammler“ wegklassifiziert – schafft es einen sehr starken weiblichen Trieb auszulösen: die Sucht nach Bestätigung. Dann geht Frau mit jedem Text, den der Mann vom Stapel läßt.
Der Mann ist somit einer gewissen Schizophrenie unterworfen, die von aussen seitens den Frauen auch nicht unbedingt ungefördert bleibt.

Und jetzt komm ich wieder zurück zu den Stimmen und den Wissenschaftlern.
Denn diese haben inzwischen schon festgestellt, dass Schizophrene überwiegend bei deren Halluzination nur männliche Stimmen hören. Dem Gehirn ist es eben zu mühsam, eine komplexe Frauenstimme zu immitieren. Da bleibt das Hirn lieber pragmatisch und fällt sich mit Männerstimme lieber selber ins Wort.

Das hat für Frauen einen ungemein tollen Vorteil. Sie bleiben immer identifizierbar und einzigartig im Hirn des Mannes. Über ihre komplizierte Stimmmelodie, die sich beim Mann gnadenlos in die hintersten Hirnwindungen vordringt, können sie bei Männern somit eindeutig den Ton angeben.
Und der Ton macht die Musik.

Womit ich wieder am Anfang bei Ernst Bloch wäre:

„Musik ist eine Hure, die mit jedem Text geht.“

Somit wird der Mann zur Hure und er geht mit jeder Frau, die ihn nur richtig zutextet. Endet die Beziehung, hat die Frau als Tonangeberin das letzte Wort. Die Musik hört auf, die Hure steht verlassen herum und stellt fest, dass Mann den entscheidensten Teil des „Huren“-Daseins nicht verstanden hat: Die „Hure“ kriegt das Geld und nicht der freiende Mensch, der zuvor lange den Ton angegeben hat und danach durch die Tür verschwindet …

Womit klar wäre:
Die Frauen sind nun mal eben die besseren „Huren“.
Aber gerade dieses weiss die Mehrheit der Männer, die nach aussen immer wieder beteuern, noch nie bei Prostituierten gewesen zu sein …

Und da beisst sich die Katze wieder mal in ihren eigenen Schwanz.
Ihren eigenen freilich und nicht in den vom Mann.

Mann, ist das Leben kompliziert.

6 Gedanken zu „Musik ist eine Hure, die mit jedem Text geht. (Ernst Bloch, Philosoph)

  1. Da hab ich wohl heute die Arschkarte gezogen, oder? Nein, ich nehme keine Drogen ausser Tschibo Kaffee und zum Therapeuten gehe ich auch nicht.

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  2. Was ist das denn für ne gequirlte Kacke? Nimmst du Drogen? Du solltest mal zum Therapeuten und wieder eine normale Sicht der Dinge erhalten!

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