Gestern hatte ich mich mal wieder meinen solidarischen Tag.
Ich habe die Bahn aktiv unterstützt und mich kurzerhand in einen der schnittigen DB-ICE-Pfeile gesetzt. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Meine Ziel: Eine Distanz von 2.420 so mal eng hintereinander geparkte Boeing-747-Flugzeuge.
So nahm der Zug also Anlauf für diese Herausforderung und legte die ersten 1.260 Jumbolängen in knappe 20 Minuten zurück.
Auf dem Leuchtschriftdisplay im Wagon wurden den Passagieren stolze 300 km/h angezeigt.
Schön.
Aber dann begann eigentlich das Verhängnis. Der Zugführer hatte sich wohl verausgabt. Der Zug schlich dann an den letzten 1.160 Jumbolängen in 50 Minuten vorbei. Manchmal hielt er auch zum Verschnaufen an.
Totaler konditioneller Einbruch? War wohl ohne Blutdoping unterwegs, oder was? Oder hat die Bahn schon Stau auf dem Schienennetz vor Ballungszentren?
Die Bahn ersparte den Insassen weitere Informationen über die dabei unstolz erreichten Geschwindigkeiten.
Ob der ICE-Zug in der Zeit dann auch noch von Schmetterlingen überholt wurde, konnte ich leider nicht feststellen. Die Wagon-Scheiben waren ungeputzt.
Und solche schwindelerregende Geschwindigkeiten haben dann auch ihren Preis: Drei Minuten Verspätung.
Was sagt man da als Reisender?
Glück gehabt.
Zumindest habe ich noch nie so schnell und in Erdnähe meine Musik gehört … ;)
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looooooooooooool
Die ganz normale Härte eben ;)
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