Bei der spanischen Modewoche „Pasarela Cibeles“, welche am heutigen Tag beginnt, gab es am Wochenende die ersten „Anti-Hungerhaken“-Maßnahmen.
Die Stadt Madrid, die sich an dem ganzen Catwalk mitbeteiligt hat, schrieb vor, das die dabei auftretenden Mädels den BMI von 18 (z.B. 56 kg bei 1,75 m) nicht unterschreiten dürfen.
68 Mädels wurden gewogen und fünf für zu leicht befunden. Von den gesamten Bewerberinnen insgesamt sogar ein drittel abgewiesen.
Nach nicht bestätigten Berichten wurden die aussortierten Models und Bewerberinnen zur Strafe direkt in eine Klinik zur Zwangsernährung gebracht.
Bereits pensionierte Mediziner aus der Franko-Ära zwangen sie mit konventionellen Mitteln dazu, vollrösche Schweinshaxen, mehrere Hamburger und Kartoffelchips mit literweise Cola runterzuspülen, damit sie entscheidend an Gewicht gewinnen.
Eine italienische Initiative mit Namen „Lasst Dicke um mich sein“ und „Keine Immigration von Hungerhaken aus Afrika“ soll deswegen sofort ein begeistertes Glückwunschschreiben nach Madrid geschickt haben.
Heute jedoch – in der berühmt berüchtigten Herr-Gotts-Früh – solle dann aber ein in einem Madrilenischen Krankenhaus arbeitender Zivi festgestellt haben, dass es sich bei den „Hungerhaken“ nicht um CatWalk-Models handele sondern lediglich um illegale Immigranten. Sogenannte Boat-People aus Afrika.
Die italienische Initiative habe darauf direkt das Glückwunschschreiben zurückgezogen, erfuhr man hinter vorgehaltener Hand.
Die Boat-People sollen sich wohlmöglich unberechtigterweise in der Bewerberinnen-Schlange eingereiht haben, weil sie dachten, es gäbe dort was zu essen. Da sie somit offenbar einer illegalen Tätigkeit annehmen wollten, wurden diese von der Guardia Civil festgesetzt. Mit der Abschiebung der illegalen Imigranten nach Dafur oder Äthopien wird in den nächsten Stunden gerechnet.
Aufgrund dieser neuen Sachlage sackte das Interesse von Berichterstattungen über diese angebliche madrilener „Hungerhaken“ bei privaten Fernsehanstalten schlagartig auf Null.
In Deutschland reagierte RTL2 ebenfalls umgehend und setzte die geplante Sendung „Die zehn dümmsten Hungerhaken-Models der Welt“ ab und holte stattdessen die Wiederholungen der Sendereihe „Das perfekte Dinner“ und „Frauentausch“ ins Programm.
Sehr viele finden es ja überaus löblich, dass man Hungerhaken aus dem gesellschaftlichen Gesichtskreis ausblenden will. Denn das Bild zu dünner Models könne ja die ohnehin verbreiteten Krankheiten Magersucht und Bulimi bei Jugendlichen fördern. Eine falsche gesellschaftliche Idealvorstellung entstehe dadurch, wird seitens Politiker immer wieder gerne gewarnt.
Hauptsache es wird was gegen vorsätzliche Dünnheit getan und das Bier bleibt rein …
;)
Ich hätt da noch nen Eimer Negerküsse und ein dutzend Schaumwaffeln … ;)
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…ich bemühe mich. Grade ’ne Portion „Fischstangen“ mit ’nem Eimer Majo runtergespült und zum Nachtisch gibts „Frucht-Riesen“, so wertvoll wie ein grosses Rind…
Reicht das?
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Auch du, mein Sohn Brutus?!? Biste überhaupt dick genug, um um mich herum zu sein?!? :>>
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Haste denn nix anderes zu tun als den armen Models ihre Pommes wegzufressen? Sach‘ ma‘, ey? ;)
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Uff, danke. Wenn wenigstens einer nicht gleich an Bulimi erkrankt, der mein Geschreibe liest, das ist dann schon echt aufbauend. Danke dir. :)
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Ich kann es hier nicht jedem recht machen. Bitte verstehe das.
Nebenbei: Ich habe genug zu tun, da ist dann kein Platz mehr für „anderes“ … :DD
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Also ich liebe es und werde mit Spannung schon den Nächsten erwarten! :yes:
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Wie kann man eigentlich immer nur so ein Schwachsinn schreiben. Haste nichts anderes zu tun? *entsetztdenKopfschüttelnd*
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