Nochmals zu der zuvorigen ersten braunen Gefahr seit 170 Jahren in Bayern und den dazu gehörigen Erklärungsversuchen.
Weit und breit kein Old Shatterhand mit Bärentöter (passsenderweise vom May, im Mai) zu sichten, aber Journalisten mit Mikrofonen und anderen schußbereiten Geräten.
Und wo ein Mikro in Bayern, da auch ein sich berufen fühlender Politiker, das Mikrofon mit Wortschwallen taub zu reden.
Oder so.
Edmund Stoiber hat solche Mikrofone gesehen und im Zuge der Bärentöterjagd gleich vor Journalisten ganz klar seine Bärenkunde veröffentlicht.
Er wüsste, was der Unterschied zwischen Bär und Bär sei.
Da gäbe es Normalbären und Problembären.
Der Normalbär schlage höchsten ein bis zwei Schäfe pro Jahr und sei auch sonst ganz harmlos, so unser Bayern-Stoiber.
Und somit wäre ja klar, dass es sich im jetzigen Falle des vaterlandslosen Gesellen Petz um ein Problembär handle, dozierte der Bayernkönig „Edi, der Erste“.
Und ich hatte bislang immer gedacht, es gäbe den leckeren Haribo Goldbär und den ungenießbaren, weil haarigen Braunbären.
Dank Stoiber-Edi bin ich nu jetzt schlauer.
Jetzt weiss ich zumindest etwas, was ich in der Schule nicht gelernt hatte, was Bären sind: Normalbären oder Problembären.
Nein, Edi, der Stoiber, hatte darauf nicht noch über die Bienchen und Blümchen und das Verhältnis von Bärchen und Honigbienchen aufgeklärt.
Das hätte dann doch ein wenig zu weit geführt …
Somit habe ich zumindest mal wieder mit Oberlehrer Edi von Bayern wieder was fürs Leben gelernt.
Und mir drängt sich jetzt auch noch der untrügliche Eindruck auf:
Das ganze Problem ist schlichtwegs doch wieder nur ein
Stoibär …
kalauert völlig unqualifiziert
Careca